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Lexikon Geschichte

Christenverfolgung

Christenverfolgung, die systematische Verfolgung der Anhänger der neuen Religion, des Christentums, im Römischen Reich.

Um das Jahr 30 wird in Jerusalem Jesus vom römischen Statthalter Pontius Pilatus zum Tode am Kreuz verurteilt. Zwischen 30 und 50 entstanden die ersten christlichen Gemeinden. Für den Brand in Rom im Jahr 64 machte die Bevölkerung Kaiser Nero (*37 n. Chr., †68 n. Chr., Kaiser seit 54 n. Chr.) verantwortlich. Dieser gab die Schuld den Christen, die er grausam verfolgen ließ.

Auch der römische Kaiser Decius (*um 200, †251, Kaiser seit249) ließ die Christen im Römischen Reich systematisch verfolgen (249 bis 251). Kaiser Diokletian (*um 240, †313/316, Kaiser von 284 bis 305) verkündete 303/304 Gesetze gegen Christen, die mit Bürgerrechts- und Vermögensentzug, bei Opferverweigerung auch mit Folter, Zwangsarbeit und Tod bedroht wurden.

311 wurde das Christentum durch das Toleranzedikt von Kaiser Galerius (*um 250, †311, Kaiser seit 293) zu einer erlaubten Religion. Ein weiterer Schritt von einer verfolgten zur römischen Staatsreligion war das Toleranzedikt von Mailand 313 (konstantinische Wende)

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