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Lexikon Geschichte

Augustus

Augustus, erster römischer Kaiser(*63 v. Chr.; †14 n. Chr.). Unter seinem ursprünglichen Namen Gaius Octavian war der Großneffe Caesars Mitglied des 2. Triumvirats. Augustus war Großneffe Caesars und von diesem adoptiert worden. Seitdem trug er den Namen Gaius Julius Caesar Octavianus.

Zweites Triumvirat und Prinzipat

Mit 19 Jahren fiel dem körperlich wenig robusten jungen Mann die Aufgabe zu, den Tod seines Ziehvaters zu rächen. Nach der Ausschaltung seiner ehemaligen Partner Antonius und Lepidus im 2. Triumvirat begann er mit der Neuordnung des Staates. Dabei bewahrte er rein äußerlich die Form der römischen Republik, indem er die Aufgaben des Senats und des Magistrats unangetastet ließ. Die Senatoren konnten weiterhin an der Herrschaft teilnehmen. Sie konnten wichtige Ämter bekleiden oder Statthalter in einer Provinz werden. Dennoch wurde die eigentliche Politik in Wahrheit von Augustus gestaltet. Die augustinische Herrschaftsform wird auch Prinzipat genannt.

Der Senat übertrug Augustus die Befugnisse aller wichtigen verfassungsmäßigen Rechte und duldete seine Alleinherrschaft (von 31. v. Chr. bis 4 n. Chr.). 27 v. Chr. erhält Octavian vom Senat den Beinamen Augustus (= der Erhabene).

Pax Romana und Goldenes Zeitalter

Das von den Bürgerkriegen gezeichnete kriegsmüde Rom dankte ihm die Wiederherstellung friedlicher Verhältnisse im Innern mit einer Reihe außerordentlicher Machtbefugnisse. Die Grenzen des Römischen Reichs sicherte er durch Feldzüge und Verträge (Pax Romana oder Pax Augusta). Seine Herrschaft gilt als Goldenes Zeitalter der lateinischen Kunst und Literatur, die staatlich gefördert wurden. Durch ein ausgedehntes Bauprogramm (Tempel, Theater, Wasserleitungen) verringerte er die Arbeitslosigkeit.

12 v. Chr. wird Augustus zum Pontifex Maximus (Oberhaupt aller römischen Priester) gewählt. 2 v. Chr. erhält er vom Senat, der Ritterschaft und dem Volk den Ehrentitel „pater patriae“ („Vater des Vaterlands“).

Nach seinem Tod wurde sein Sohn Tiberius Nachfolger. Für Augustus und seine Nachfolge wird auch der Begriff „Kaiser“ (abgeleitet von „Caesar“) verwendet.

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