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Wie du eine Argumentationsstrategie erarbeitest


Schritt 1: Prüfe, welcher Argumentationstyp geeignet ist

Entscheide, welcher Argumentationstyp sich für die Aufgabe am besten eignet. Je nach Fragestellung bieten sich zwei unterschiedliche Typen an.

Pro-und-Kontra-Argumentation

Die häufigste Form der freien Erörterung ist die Pro-und-Kontra-Argumentation (dialektische Argumentation bzw. Erörterung). Dabei geht es darum, Argumente für zwei gegensätzliche Positionen gegeneinander abzuwägen.
Im Hauptteil der Pro-und-Kontra-Erörterung stellst du die Argumente der gegensätzlichen Positionen vor und stützt sie mit Beispielen, Belegen oder Zitaten. Für die Gliederung des Hauptteils der Pro-und-Kontra-Erörterung hast du verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, wie du die Pro- und Kontra-Argumente einander gegenüberstellst.

Die Argumentation im Block

  • Lege zu Beginn die Antithese, also den Kontra-Standpunkt, offen.
  • Führe dann die verschiedenen passenden Argumente aus und ordne sie sowie die zugehörigen Belege und Beispiele nach abnehmender Wichtigkeit.
  • Formuliere eine Überleitung zum Pro-Standpunkt.
  • Dann formulierst du die These, also den Pro-Standpunkt.
  • Ordne die Gründe und Belege sowie die passenden Beispiele nach zunehmender Wichtigkeit an. Das wichtigste und schlagkräftigste Argument deiner Argumentationskette steht am Schluss: Es bleibt so dem Leser am besten in Erinnerung und erleichtert ihm die Zustimmung zu deiner Argumentation.

Die wechselseitige Argumentation

  • Formuliere zunächst eine Einleitung, in der du These und Antithese kurz offenlegst. Argumentiere nun immer abwechselnd, indem du zunächst ein Argument formulierst, das die These (also den Pro-Standpunkt) stützt, und entkräfte sodann dieses Argument mithilfe eines passenden Gegenarguments, das die Antithese untermauert. Verfahre so mit jedem weiteren Argument.
  • Achte darauf, dass auch bei der wechselseitigen Argumentation das wichtigste und schlagkräftigste Argument am Schluss steht. Steigernde Argumentation Bei der steigernden Argumentation (lineare Argumentation bzw. Erörterung) betrachtest du nur eine Seite des Problems. Dazu baust du die Argumente der Wichtigkeit nach aufeinander auf, sodass das stärkste Argument am Schluss steht. Stütze die Argumente mit Beispielen, Belegen oder Zitaten. Gegenargumente bringst du (wenn überhaupt) nur am Rande ein, um Bedenken gegen deine Argumente auszuräumen.

Steigernde Argumentation

Bei der steigernden Argumentation (lineare Argumentation bzw. Erörterung) betrachtest du nur eine Seite des Problems. Dazu baust du die Argumente der Wichtigkeit nach aufeinander auf, sodass das stärkste Argument am Schluss steht. Stütze die Argumente mit Beispielen, Belegen oder Zitaten. Gegenargumente bringst du (wenn überhaupt) nur am Rande ein, um Bedenken gegen deine Argumente auszuräumen.

Wann ist eine Pro-und-Kontra-Erörterung geeignet?

  • Das Thema ist als Behauptung, Forderung oder Entscheidungsfrage formuliert.
  • Zum zugrunde liegenden Sachverhalt gibt es unterschiedliche Positionen (Pro- und Kontra-Argumente), die gegeneinander abgewogen werden.
  • Ziel ist eine Stellungnahme zu einem Problem bzw. zu einer Themafrage.
  • Diese Form bietet sich in der Regel für Problemerörterungen an.

Wann ist eine steigernde Erörterung geeignet?

  • Das Thema ist als Sach- oder Ergänzungsfrage formuliert (W-Fragen).
  • Der Sachverhalt ist meist unstrittig.
  • Argumente und Sachurteile werden zusammengetragen und mit stichhaltigen Begründungen und Beispielen versehen.
  • Ziel ist die Darstellung und Beurteilung eines Problems bzw. einer Themafrage.
  • Häufig findet sich eine Gliederung nach Ursachen, Folgen und Konsequenzen.
  • Diese Form bietet sich in der Regel bei literarischen Erörterungsthemen an.
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