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Wie du die klanglichen Gestaltungsmittel analysierst


Aufgabe

Give an outline of the structure, the metre and rhyme scheme in Shakespeare’s sonnet.

William Shakespeare (1564–1616)
Sonnet 18
Shall I compare thee to a summer’s day?
Thou art more lovely and more temperate.
Rough winds do shake the darling buds of May,
And summer’s lease hath all too short a date.
Sometime too hot the eye of heaven shines,
And often is his gold complexion dimm’d
And every fair from fair sometimes declines,
By chance, or nature’s changing course, untrimm’d;
But thy eternal summer shall not fade,
Nor lose possession of that fair thou owest,
Nor shall Death brag thou wander’st in his shade,
When in eternal lines to time thou growest
So long as man can breathe or eyes can see,
So long lives this, and this gives life to thee.

Schritt 1: Untersuche das Versmaß

Das Metrum (metre) ist das Klangmuster, das durch die regelmäßige Abfolge von betonten (x´ ) und unbetonten (x) Silben entsteht. Eine Einheit betonter und unbetonter Silben (stressed and unstressed syllables) nennt man Versfuß (foot). Notiere zur Bestimmung des Versmaßes oder Metrums den regelmäßigen Wechsel von betonten Silben (Hebungen) und unbetonten Silben (Senkungen) in einem Schema. Setze für jede Silbe ein „x“ und markiere jede betonte Silbe mit einem Akzent auf dem jeweiligen x.

Versfüße

Steigende Versfüße (rising metres)

  • Jambus (iamb or iambic metre): eine unbetonte und eine betonte Silbe (xx´ )
  • Anapäst (anapaestic metre): zwei unbetonte und eine betonte Silbe (xxx´ )

Fallende Versfüße (falling metres)

  • Daktylus (dactylic metre): eine betonte und zwei unbetonte Silben (x´ xx)
  • Trochäus (trochaic metre): eine betonte und eine unbetonte Silbe (x´ x)

Je nach Anzahl der Versfüße pro Zeilen unterscheidet man zweifüßig (dimeter), dreifüßig (trimeter), vierfüßig (tetrameter), fünffüßig (pentameter), sechsfüßig (hexameter). Der von Shakespeare oft benutzte reimlose Blankvers (blank verse) ist ein fünffüßiger Jambus (iambic pentameter).
Bestimme, welche Wirkung ein Metrum oder ein Rhythmus hat, und frage dich bei Abweichungen vom Metrum immer nach der möglichen Absicht.

Schritt 2: Analysiere Reime und Kadenzen

Der Reim (rhyme scheme) ist das auffälligste Strukturmittel von Gedichten und führt zu Klangwiederholungen, zumeist am Zeilenende. Ein Reim entsteht, wenn zwei oder mehr Wörter vom letzten betonten Vokal an gleich oder ähnlich klingen und unterschiedliche Anlaute haben, z. B. sun – fun, ever – never.
Achte auf die Position des Reims und bestimme, ob es sich um Endreime (Versende), Binnenreime (innerhalb eines Verses) oder Anfangsreime (Versanfang) handelt.
Analysiere das Reimschema der Strophen, indem du es mithilfe von Kleinbuchstaben darstellst. Gleiche Buchstaben stehen für sich entsprechende Reime.

Häufige Reimschemata

  • Kreuzreim (cross rhyme or alternating rhyme): abab
  • Paarreim (to rhyme in pairs): aabb
  • umschließender Reim (embracing rhyme): abba
  • Schweifreim (tail rhyme): aabccb

Achte bei der Untersuchung der Reime immer auf die Funktion, die sie erfüllen:

  • Tragen die Reime zum Klangreichtum bei?
  • Heben sie bedeutsame Wörter hervor?
  • Gliedern sie das Gedicht, indem sie Verse bzw. Gedanken verknüpfen oder abgrenzen?
  • Erzeugt das Verhältnis von Reim und Inhalt eine harmonische Stimmung oder treten die beiden in ein Spannungsverhältnis zueinander?

Schritt 3: Betrachte die Klangfiguren und das Klangbild

Klangfiguren (sound devices) sind rhetorische Figuren (stylistic devices). Benenne die Klangfiguren und untersuche ihre Funktion und Wirkung für die Textaussage. Heben sie wichtige Wörter hervor, gliedern sie den Text, verbinden sie Wörter, Verse oder Strophen oder erzeugen sie Stimmungen durch emotionale Assoziationen?

Klangfigur Beschreibung Beispiel
alliteration (Alliteration, Stabreim) gleicher Anlaut der betonten Silben aufeinanderfolgender Wörter, der eine Aussage rhythmisiert und dadurch betont Girls’ power leaves lads lagging behind.
exclamation / interjection (Ausruf / Interjektion) häufig lautmalerische, kurze Wörter, zumeist um Gefühle (Überraschung, Erstaunen, Freude etc.) auszudrücken Ooops!, Yuk!, Cool!
onomatopoeia (Lautmalerei) „sprechende Wörter“, bei denen der Leser allein anhand des Wortklangs das Bezeichnete assoziiert buzz, clatter, cuckoo, hiss, whisper

Das Klangbild eines Gedichts ist für die vorherrschende Stimmung mitverantwortlich:

  • Die Häufung dunkler Vokale kann einen Text Trauer oder Hoffnungslosigkeit ausstrahlen lassen.
  • Helle Vokale können die Freude oder Leichtigkeit einer Aussage unterstützen.
  • Konsonanten wie c, k, t, p erzeugen einen harten Klang.
  • Konsonanten wie l, m, n, w, r rufen den Eindruck von Glätte und Sanftheit hervor.

Lösung

The poem is a sonnet which falls into three quatrains and a rhyming couplet at the end. It has iambic pentameter lines with alternating rhyme. The line of argument corresponds to the structure through the rhyme scheme of the poem.

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