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Textinterpretation: E. T. A. Hoffmann: „Das Fräulein von Scuderi“ (1819)


Lösung

Mit seiner Kriminalerzählung „Das Fräulein von Scuderi“, 1819 erstmals veröffentlicht, erzielte der Schriftsteller, Komponist und Jurist E. T. A. Hoffmann sowohl beim Lesepublikum als auch bei den Rezensenten einen beachtlichen Erfolg. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Mordserie, die zur Zeit Ludwig XIV. in Paris spielt und in die die Hofdichterin Madeleine de Scuderi hineingezogen wird. Im gegebenen Textauszug geht es um das Agieren der Chambre ardente, einer Sondereinheit der Polizei, die einen Raubmörder aufspüren und festnehmen soll. Bei einer nächtlichen Verfolgung sieht es für den Polizeikommissar Desgrais so aus, als ob der Verbrecher durch Mauern gehen und spurlos verschwinden könnte. Die Art der Darstellung lässt den Leser im Zweifel, ob es für das rätselhafte Verschwinden des Verbrechers eine rationale Erklärung gibt oder ob tatsächlich eine übernatürliche Macht an den Vorfällen beteiligt ist.

Im Folgenden wird der Auszug aus E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ aspektorientiert analysiert und interpretiert. Dabei wird die Gestaltung des Spannungsaufbaus besonders berücksichtigt, um zu einer abschließenden Interpretation zu gelangen.

Hoffmanns Erzählung ist von Anfang an spannend aufgebaut: Sie beginnt mit dem nächtlichen Eindringen eines Unbekannten in das Haus der Scuderi, um der Dichterin ein Schmuckkästchen zu übergeben. Gleichzeitig wird der Leser über die mysteriösen Raubmorde informiert, die des Nachts in Paris geschehen und von denen ausschließlich Liebhaber betroffen sind, die ihren Geliebten wertvollen Schmuck überbringen möchten. Des Weiteren erfährt er, dass Desgrais mit der Aufklärung des Falles betraut worden ist. Der vorliegende Textauszug enthält die Passage, in der Desgrais dem Polizeipräsidenten La Regnie von den nächtlichen Vorfällen berichtet.

Der Textauszug lässt sich in drei Sinneinheiten gliedern: Bei der ersten Kompositionseinheit handelt es sich um die Rahmenhandlung, die als Erzählerbericht in den Dialog zwischen dem Polizeipräsidenten La Regnie und dem Polizeikommissar Desgrais einführt (Z. 2 f.) sowie dessen Ablauf erläutert (Z. 7, 28–31, 33–36). Die zweite Sinneinheit besteht aus dem eigentlichen Dialog zwischen La Regnie und Desgrais (Z. 2–45), in dem Desgrais seine nächtlichen Erlebnisse bei der Suche nach dem Mörder beschreibt. In der dritten Sinneinheit geht der Erzähler auf die Wirkung dieses Vorfalls in Paris ein und erklärt das Verhalten der Pariser (Z. 46–52).

Der Er-/Sie-Erzähler leitet die dialogische Figurenrede ein, erläutert bei der Wiedergabe des Gesprächs an einigen Stellen das Verhalten und die Stimmung der Gesprächspartner und berichtet nach dem Gespräch, welche Auswirkungen Degrais’ Geschichte hat. Sein abschließender Kommentar erläutert das Verhalten der Pariser bzw. der Menschen, die bei geheimnisvollen Vorfällen keine rationale Erklärung suchen, sondern an Übernatürliches glauben. Das Erzählverhalten ist somit auktorial.

Der Erzähler zeigt eine Anteil nehmende Sicht auf das Geschehen: Er führt das Gespräch im historischen Präsens ein und gibt es wörtlich wieder. Auch beschreibt er die Art des Sprechens und das Aussehen der Gesprächspartner knapp, aber anschaulich. Schließlich beweist sein Kommentar, dass er zum Geschehen zwar eine zeitliche Distanz hat (vgl. „Desgrais Geschichte wurde in Paris bekannt“, Z. 46, sowie „so glaubte man bald nichts Geringeres“, Z. 50 f.), er gleichzeitig aber großes Verständnis für die damalige Situation aufbringt. Er erklärt das Verhalten der Menschen als „unserer ewigen Natur“ (Z. 49) zugehörig, sieht also eine Gemeinsamkeit zwischen den Menschen zu allen Zeiten.

Vor allem ist der Erzähler bemüht, die Darstellung der Geschehnisse so spannend wie möglich zu vermitteln. Deshalb führt er in knappster Form in die Situation ein, bleibt jedoch bei der Wiedergabe des Dialogs präsent und beschreibt mehrmals la Regnies und Desgrais’ Verhalten anschaulich. Dadurch erhöht er die Spannung. Indem er nach der Wiedergabe des Gesprächs den Leser darüber informiert, dass sich Degrais’ Geschichte herumspricht, und deren Wirkung auf die Pariser erläutert, rundet er selbst den nächtlichen Vorfall ab, um jedoch zugleich dem Leser eine übernatürliche Erklärung nahezulegen: Für ihn zählt der „Hang zum Übernatürlichen, zum Wunderbaren“ (Z. 49 f.) zu den Grundkonstanten der menschlichen Existenz und ist stärker als die Vernunft. Die Doppelung der Nomen, die Magisches und Fantastisches bezeichnen, unterstreicht die Bedeutung dieser Aussage. Mit dem Possessivpronomen bei der Aussage „in unserer ewigen Natur“ (Z. 49) schließt der Erzähler die ganze Menschheit ein, also auch sich und den Leser. Indem am Ende der Passage eine fantastische Figur, der Teufel, beschuldigt wird, in der Realität ihr Unwesen zu treiben, der Erzähler aber „glaubte man“ (Z. 50) verwendet, bleibt am Ende unklar, ob es dieses Fantastische in der Wirklichkeit gibt.

Die nächtlichen Ereignisse werden als Rückblende erzählt, und zwar im Gespräch zwischen Desgrais und La Regnie: Desgrais hat einen Überfall auf den Marquis de la Fare beobachtet und versucht den Verbrecher mit der Unterstützung weiterer Polizisten festzunehmen. Kurz bevor er ihn einholt, verschwindet der Verfolgte jedoch durch eine Mauer. Obwohl Desgrais bereits am Morgen den Schauplatz ein weiteres Mal untersucht hat, kann er nichts Verdächtiges feststellen.

Desgrais ist als Polizeikommissar mit der Aufklärung der mysteriösen Mordfälle beauftragt, die im Zusammenhang mit nächtlichem Schmuckraub stehen. Er zeigt bei der Ausführung dieser Aufgabe, dass er sein Vorgehen geschickt plant: Er weiß über die nächtlichen Liebschaften und Schmucktransfers Bescheid und versteckt sich in der Nähe in einer Nische, sodass er nicht gesehen wird. Allerdings verhält er sich im entscheidenden Moment nicht professionell: Er schreit laut auf und warnt dadurch den Täter. Außerdem stolpert er über seinen eigenen Mantel. Darüber hinaus stiftet seine Strategie, bei den nächtlichen Aktionen Doppelgänger einzusetzen und diese selbst namentlich aufzurufen, eher Verwirrung, als dass sie das Aufspüren des Täters ermöglicht. Vor allem aber überprüft er nicht die Bewohner des Hauses hinter der Mauer, weil sie angeblich über jeden Verdacht erhaben seien. Stattdessen lässt er in seiner Verärgerung die Bemerkung fallen: „Der Teufel selbst ist es, der uns foppt.“ (Z. 45) Nicht nur seine Leichtgläubigkeit, auch seine hohe Emotionalität – sie zeigt sich im Gespräch mit La Regnie – ist problematisch; eine erfolgreiche Aufklärung des Falles durch die Polizei erscheint eher unwahrscheinlich.

Auch der Polizeipräsident fällt durch sein emotionales Verhalten auf. Er ist nicht in der Lage, das Benehmen seines Polizeikommissars richtig einzuschätzen. Stattdessen ist er erfolgsgewiss und glaubt unreflektiert an die polizeiliche Gewalt.

Dass La Regnie der Vorgesetzte von Desgrais ist, zeigt sich in der mehrmaligen Anrede „gnädiger Herr“ (Z. 4, 5, 36) und in La Regnies ungeduldigen Fragen, auf die Desgrais antwortet, indem er ihm die nächtlichen Vorfälle ausführlich erzählt. Da der Erzähler das Gespräch nicht vollständig wiedergibt, sondern zusammenfassend die Auswirkungen des mysteriösen Vorfalls berichtet, bleibt das Ende des Gesprächs offen.

Die Art der Vermittlung der Ereignisse beweist einen geschickten Spannungsaufbau. Zunächst führt der Erzähler in die Handlung ein, indem er Desgrais’ Ankunft beim Polizeipräsidenten La Regnie sachlich berichtet. Doch da er Desgrais’ Aussehen und psychischen Zustand mit „blaß entstellt, außer sich“ (Z. 2 f.) charakterisiert, erkennt der Leser sofort die kritische Lage, in der sich der Protagonist befindet. Der Präsident ist ebenfalls aufgeregt. Ohne eigentliche Begrüßung empfängt er seinen Polizeikommissar mit zwei ungeduldigen Fragen, doch Desgrais kann sich aus Wut kaum fassen, wiederholt zunächst nur „Ha – gnädiger Herr“ (Z. 4 f.) und geht dann nicht auf die Fragen des Präsidenten ein, sondern beginnt seinen Bericht über den von ihm beobachteten Überfall. Der Präsident wiederum hat offensichtlich nicht den Zustand bemerkt, in dem sich Desgrais befindet, sondern macht sich größte Hoffnung auf ein erfolgreiches Agieren der Polizei („jauchzt la Regnie auf vor Freude – wir haben sie!“, Z. 7 f.). Doch Desgrais unterbricht ihn und deutet wiederum mit seiner Körpersprache – „mit bitterm Lächeln“ (Z. 8) – an, dass die nächtliche Aktion nicht wie gewünscht verlaufen ist. Darauf beginnt er seinen Bericht, den er mit Beschreibungen seiner nächtlichen Gefühle anschaulich gestaltet (vgl. „die ganze Hölle in der Brust“, Z. 10).

Seinem Zuhörer La Regnie enthüllt Desgrais nach und nach die Ereignisse der Nacht. In dieses nächtliche Ambiente, das in romantischer Manier nur durch „Mondesschimmer“ (Z. 12) etwas erhellt ist, bricht plötzlich die Gewalt ein: Nur wenige Meter von Desgrais entfernt wird der Marquis de la Fare von einer Figur überfallen, die plötzlich „wie aus der Erde herauf“ (Z. 15) in Erscheinung tritt und den Marquis überwältigt. Detailliert beschreibt Desgrais, wie sehr er schockiert ist und völlig die Fassung verliert, wie er aufschreit, sein Versteck verlassen will, doch stürzt. Der Verbrecher nutzt die Zeit, um zu fliehen. Desgrais dagegen schlägt Alarm, um Verstärkung zu holen. Anschaulich erzählt Desgrais in einem Erzählbericht, wie er mithilfe des Mondscheins den Verbrecher verfolgt und schon fast eingeholt hat, sodass sich der Zuhörer La Regnie wie auch der Leser gut in die nächtliche Situation versetzen können. Die Spannung wird durch La Regnies Verhalten noch gesteigert, indem er Desgrais ungeduldig unterbricht und die erfolgreiche Festnahme des Verbrechers imaginiert. Doch Desgrais’ Fortführung des Berichts „mit dumpfer Stimme und mühsam atmend“ (Z. 30 f.) verdeutlichen dem Leser, dass diese Erwartung nicht erfüllt wird. Dennoch kommt der Höhepunkt gänzlich unerwartet: Der Verfolgte „verschwindet durch die Mauer“ (Z. 32 f.). Der zuhörende La Regnie ist so überrascht, dass er diese Aussage wiederholt, und zwar als Frage („Verschwindet?“, Z. 33) und Ausruf („durch die Mauer!“, Z. 33), um sie dann sogleich mit dem Satz „Seid Ihr rasend“ (Z. 33) zu kommentieren.

Desgrais, der nach der Darstellung des ungeheuren Ereignisses seine Fassung wiedergewonnen hat, gibt zu, dass man ihn als „törichten Geisterseher“ (Z. 37) bezeichnen kann. Doch erklärt er ganz nüchtern, dass er durch Nachforschungen in der Nacht und am nächsten Morgen keine verborgenen Fenster oder Türen entdeckt habe, den Vorfall also nicht rational erklären könne. Desgrais schließt seinen Bericht mit dem Hinweis auf ein übernatürliches Wesen, den Teufel.

Die Hektik des Geschehens wird durch die Wortwahl unterstützt, vor allem durch Verben wie „springen“, „forteilen“, „herbeikommen“. Dagegen drücken die Verben „niederschmettern“ und „über jemanden herfallen“ die Brutalität aus, mit der der Täter angreift. Um die Spannung zu erhöhen, wechseln hypotaktische Satzgefüge mit kurzen, parataktisch aneinandergereihten Hauptsätzen (vgl. z. B. Z. 19–21, 28). Fragen (vgl. Z. 3 f., 33) und Ausrufe (vgl. Z. 8, 23, 33) steigern die Dynamik.

Zahlreiche Wiederholungen (vgl. 4 f., 8, 23, 32 f.) sowie die dreimalige Wiederaufnahme von „funfzehn Schritte“ (Z. 27, 30, 31) verdeutlichen Desgrais’ Fassungslosigkeit und Verwirrung und unterstreichen die Dramatik des Geschehens.

Die wörtliche Rede wird teilweise nicht durch Anführungszeichen von den Redebegleitsätzen getrennt (vgl. Z. 3–9). Dadurch wird das Erzähltempo gesteigert und der Leser gleichzeitig noch stärker in die Situation einbezogen.

Der Teufel als Inbegriff des Bösen wird im Textauszug mehrfach erwähnt und sogar als mögliche Erklärung für die unglaublichen Vorfälle in Betracht gezogen. Desgrais erwähnt ihn zweimal; er beginnt seinen Bericht über die nächtliche Verfolgungsjagd mit der Beschreibung „passe […] auf die Teufel, die meiner spotten“ (9 f.) und beschließt ihn mit der Vermutung „Der Teufel selbst ist es, der uns foppt“ (Z. 45). Außerdem beendet der Erzähler die Episode mit der Andeutung, dass „wirklich der Teufel selbst die Verruchten schütze, die ihm ihre Seelen verkauft“ (Z. 52 f.).  

Ein weiteres wichtiges Motiv ist die Mauer, durch die der Verfolgte verschwindet und in der auch bei Tageslicht keinerlei Öffnungen sichtbar sind. Die Mauer wird mithilfe einer Alliteration als „starke steinerne Hofmauer“ (Z. 42) bezeichnet und personifiziert, da sie „sich an ein Haus lehnt“ (Z. 42 f.). Die Mauer scheint also doch nicht allzu stark zu sein. Für Desgrais ist sie jedoch tatsächlich unüberwindbar, da er die Bewohner des Hauses, die von der Mauer beschützt werden, als unantastbar ansieht, indem in ihm „auch nicht der leiseste Verdacht aufkommt“ (Z. 43 f.).

Der Schauplatz des Dialogs wird nicht näher benannt, doch sucht Desgrais seinen Vorgesetzten vermutlich in seinem Büro auf. Die erzählte Szene spielt in den nächtlichen Straßen von Paris, die nur vom Mond spärlich beleuchtet sind, sodass die visuellen Wahrnehmungen äußerst eingeschränkt sind. Für die Verständigung werden akustische Signale eingesetzt, und Desgrais’ Schreien hallt durch die Nacht. Somit vermittelt die Raumgestaltung eine unheimliche, angsterregende Atmosphäre.

Der Dialog zwischen Desgrais und La Regnie wird zeitdeckend wiedergegeben, leicht verzögert durch die Redeeinleitungssätze des Erzählers. Die nächtlichen Ereignisse und Desgrais’ morgendliche Recherche werden komprimiert in Form von Zeitraffung dargestellt. Dadurch wird die Spannung erhöht.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Desgrais die Ereignisse der vergangenen Nacht nach und nach enthüllt und zugleich Spannung aufbaut, da er den Mörder zwar gesehen, aber nicht erkannt hat und dieser auf mysteriöse Weise verschwindet. Diese Art der Enthüllung erzeugt beim Leser Spannung. Außerdem wird der Vorfall im Nachhinein mit Teufelsspuk in Verbindung gebracht, sodass er als Einbruch des Unheimlichen gedeutet wird. Obwohl das Verschwinden eines Menschen durch eine Mauer nicht rational erklärbar ist, wirkt die Darstellung authentisch und glaubwürdig. Dadurch bleibt die Spannung beim Leser erhalten.

E. T. A. Hoffmann hat „Das Fräulein von Scuderi“ in die „Serapions-Brüder“, eine Sammlung von Märchen und Erzählungen, aufgenommen und sie damit dem „serapiontischen Prinzip“ zugeordnet. Dieses ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass in der Wirklichkeit Fantastisches sichtbar gemacht wird. Gleichzeitig soll das Erzählte beim Leser Unsicherheit auslösen, da es sich nicht restlos rational aufklären lässt. Die untersuchte Textpassage beweist, dass auch in der Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ dieses Prinzip zur Geltung kommt.

In den „Serapions-Brüdern“ wird in den Rahmengesprächen „Das Fräulein von Scuderi“ als besonders gelungen im Sinne des serapiontischen Prinzips bezeichnet. Die Erzählung sei nämlich auf geschichtlichem Grund gebaut, also in der Wirklichkeit verankert, da sie auf einer alten Chronik basiere. Gleichzeitig steige die Erzählung hinaus ins Fantastische, d. h. in die dichterische Fantasie, die zugleich wahrhaftig und glaubwürdig sei.

Hoffmann selbst ging es um die unauflösliche Verbindung von Tatsächlichem und Imaginiertem. Wichtig sind ihm auch das spannende Erzählen und Gruseleffekte, die den Leser im Innersten ansprechen, ihn begeistern und gleichzeitig schaudern lassen. Diesen Ansprüchen wird auch der Textauszug aus „Das Fräulein von Scuderi“ gerecht: In eine konkrete Situation bricht etwas Fantastisches ein. Es scheint, als könne ein Mörder durch eine Mauer gehen und spurlos verschwinden. Der Versuch, diesen Vorfall zu erklären, führt zu einer weiteren fantastischen Vorstellung: Es muss ein Teufel im Spiel sein. Das Erzählte lässt sich in der erzählten Passage nicht aufklären und bringt den Leser zum Nachdenken, ob das Fantastische real stattgefunden oder ob es sich in der Fantasie der Figur abgespielt hat.

E. T. A. Hoffmann ist einer der berühmtesten Schriftsteller der Literaturepoche der Romantik. Mit seinen Märchen und seinen Fantasie- und Nachtstücken hat er nicht nur in seiner Zeit eine große Leserschaft begeistert: Auch heute regt er Leser und Künstler dazu an, sich mit seinen Geschichten auseinanderzusetzen. Denn die Frage, welche Rolle die Fantasie in unserem Leben spielen soll und darf, ist zeitlos. 

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