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Sachtext zusammenfassen und analysieren (2)


Aufgabe

Fasse den Zeitungstext „Das Marketing für Süßes muss begrenzt werden“ zusammen und analysiere, um welche Textsorte es sich handelt.

Den Text findest du unter diesem Link:

http://www.tagesspiegel.de/politik/kinder-und-ernaehrung-das-marketing-f..., zuletzt aufgerufen am 30.03.2016.

Lösung

Der Zeitungstext „Das Marketing für Süßes muss begrenzt werden“ von Anna Sauerbrey ist am 31.08.2015 im „Tagesspiegel“ online erschienen. Die Autorin äußert sich darin kritisch zu Marketingstrategien von Süßwarenfirmen, die sich vorwiegend an Kinder richten. Wesentlich für ihre Argumentation ist eine kurz zuvor erschienene Studie, die von der Verbraucherschutzorganisation „Foodwatch“ in Auftrag gegeben worden ist.

In der Einleitung beschreibt Anna Sauerbrey die Marketingkampagne des Süßwarenunternehmens Mondelez International, das anlässlich der Einschulung massiv Werbung unter anderem für die Schokoladenprodukte „Milka“ und „Oreo“ macht. Dem stellt sie gegenüber, dass sich bereits 2007 große Lebensmittelkonzerne verpflichtet hatten, das auf Kinder zielende Marketing für ungesunde Lebensmittel einzuschränken. Laut der Studie von „Foodwatch“ seien Produkte jedoch nach wie vor häufig auf Kinder ausgerichtet. Aus diesem Grund fordere „Foodwatch“ weitere Einschränkungen des Marketings und eine stärkere Besteuerung ungesunder Lebensmittel.

Als weiteres Argument für ihre Kritik an solchen Marketingstrategien zitiert die Autorin Meinungen aus der Politik. Auch diese plädieren für ein gesetzliches Verbot von Werbung für ungesunde Lebensmittel, die sich an Kinder unter zwölf Jahren richtet. Zusätzlich führt die Autorin Zahlenmaterial der Weltgesundheitsorganisation an, das die Folgen von zuckerreicher Ernährung für Kinder beschreibt, und Aktionspläne der EU, mit denen gegen die Fettleibigkeit bei Kindern vorgegangen werden soll. Die Autorin schließt ihre Argumentation mit der Einschätzung ab, Selbstverpflichtung allein werde keine wesentliche Änderung bei den Firmen bewirken. Sie bewertet es deshalb positiv, dass das Thema durch den Verbraucherschutz wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werde.

Bei dem Zeitungstext handelt es sich um einen wertenden Kommentar. Die Autorin äußert deutlich ihre negative Meinung zu Marketingstrategien für Süßigkeiten, die sich an Kinder richten. Bereits in der Überschrift des Artikels und dem Vorspann wird deutlich, dass sie ein Verbot dieses Marketings begrüßt („Politiker fordern ein Verbot. Gut so, meint unsere Autorin.“). Die Sprache wechselt zwischen sachlich-neutraler und wertender Umgangssprache („Daran, dass Kinder von dem süßen Zeug ...", „Dennoch ist die Forderung im Kern richtig.“, „Süß und niedlich ist daran nämlich nichts.“). Der gesamte Artikel trägt nur Argumente für die eigene negative Einschätzung zusammen.

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