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Sachtext zusammenfassen (2)


Aufgabe 1

Lies dir den Text einmal durch. Welcher der drei folgenden Themenvorschläge trifft das Thema des Textes am besten?

  1. Eisbären auf Robbenjagd
  2. Überleben der Eisbären vom Klimawandel bedroht
  3. Eisbären – die größten Raubtiere der Erde

Lösung

Das Überleben der Eisbären ist vom Klimawandel bedroht.

Du weißt nicht mehr, wie es geht? Dann schau hier.

  • Schwierigkeitsgrad:  1
  • Zeit:  5 Minuten
  • Punkte:  1

Text

Eisbären in Gefahr

Die literarischen Abenteuer von Lars, dem kleinen Eisbären, und die vielen Bilder von Knut, dem Eisbärbaby, das ein Zoowärter in Berlin aufzog, haben zur großen Popularität des größten Raubtiers auf der Landfläche der Erde beigetragen. Umweltorganisationen zufolge besteht die Gefahr, dass Eisbären bald nur noch in Büchern und Zoos vorkommen, denn in ihrem natürlichen Lebensraum am Nordpol sind sie vom Aussterben bedroht.

Eisbären sind mehr oder weniger Einzelgänger, nur zur Paarung suchen sie sich einen Partner. Das trächtige Weibchen gräbt eine Höhle in den Schnee oder den Boden und bringt zwischen November und Januar zwei bis vier Junge zur Welt. Die wiegen bei der Geburt nur 500 g, sind nackt, blind und taub. In den ersten zwei bis drei Lebensjahren sind sie auf die Fürsorge der Mutter angewiesen. Sie lernen alles von ihr, was ein erwachsener Eisbär können muss, um in der Arktis zu überleben. Dazu gehört u. a. das Jagen.

Die Hauptjagdsaison der Eisbären sind Winter und Frühjahr. In dieser Zeit leben sie ausschließlich auf dem Packeis, denn dort finden sie ihre Beute und an diesen Lebensraum sind sie optimal angepasst. Am liebsten fressen sie Robben. Bei der Jagd schleichen sie sich an ihr Beutetier an. Wenn das Tier aufschaut, weil es etwas ahnt, dann erstarren die Eisbären und bewegen sich nicht mehr. Durch ihr weißes Fell sind sie gut getarnt. Im richtigen Augenblick schnappen sie sich ihre Beute mit einem langen Satz. Eisbären müssen sich im Winter und Frühling große Fettreserven anfressen, denn im Sommer und Herbst ist das Nahrungsangebot weitaus dürftiger. Sie ziehen dann ins Landesinnere und müssen sich mit Lemmingen, Vogeleiern, Aas, Moosen und Flechten, Muscheln und Fischen begnügen.

Doch das Packeis schmilzt. Die durchschnittliche Lufttemperatur in der Arktis ist in den letzten 100 Jahren um 5 °C gestiegen. Aufgrund des Klimawandels nimmt die Eisfläche immer weiter ab, zunehmend schneller. Damit verschwinden die Jagdgründe der Eisbären und ihre „Kinderzimmer“, was ihr Überleben immer schwieriger macht. Die Veränderung des Lebensraums geht so schnell vor sich, dass die Tiere keine Chance haben, sich daran anzupassen.

Derzeit gibt es noch etwa 25.000 Eisbären in der Arktis. Wissenschaftler befürchten, dass ihr Bestand allein aufgrund des Klimawandels bis 2050 auf 8000 Tiere schrumpfen könnte. Hinzu kommt, dass Firmen, die Öl- und Gasvorkommen unter dem Eis ausbeuten wollen, die Eisbären aus diesen Regionen verdrängen. 

Folgende Wörter kennst du vielleicht nicht:
Popularität – Beliebtheit
Saison – wichtigster Zeitabschnitt für etwas
optimal – am besten
Reserve – etwas, was für den Notfall vorsorglich angesammelt wird
Lemming – eine Nagetierart

Aufgabe 2

Wie viele Sinnabschnitte hat der Text? Markiere sie.

Lösung

Eisbären in Gefahr

1. Sinnabschnitt: Die literarischen Abenteuer von Lars, dem kleinen Eisbären, und die vielen Bilder von Knut, dem Eisbärbaby, das ein Zoowärter in Berlin aufzog, haben zur großen Popularität des größten Raubtiers auf der Landfläche der Erde beigetragen. Umweltorganisationen zufolge besteht die Gefahr, dass Eisbären bald nur noch in Büchern und Zoos vorkommen, denn in ihrem natürlichen Lebensraum am Nordpol sind sie vom Aussterben bedroht.

2. Sinnabschnitt: Eisbären sind mehr oder weniger Einzelgänger, nur zur Paarung suchen sie sich einen Partner. Das trächtige Weibchen gräbt eine Höhle in den Schnee oder Boden und bringt zwischen November und Januar zwei bis vier Junge zur Welt. Die wiegen bei der Geburt nur 500 g, sind nackt, blind und taub. In den ersten zwei bis drei Lebensjahren sind sie auf die Fürsorge der Mutter angewiesen. Sie lernen alles von ihr, was ein erwachsener Eisbär können muss, um in der Arktis zu überleben. Dazu gehört u. a. das Jagen.

3. Sinnabschnitt: Die Hauptjagdsaison der Eisbären sind Winter und Frühjahr. In dieser Zeit leben sie ausschließlich auf dem Packeis, denn dort finden sie ihre Beute und an diesen Lebensraum sind sie optimal angepasst. Am liebsten fressen sie Robben. Bei der Jagd schleichen sie sich an ihr Beutetier an. Wenn das Tier aufschaut, weil es etwas ahnt, dann erstarren die Eisbären und bewegen sich nicht mehr. Durch ihr weißes Fell sind sie gut getarnt. Im richtigen Augenblick schnappen sie sich ihre Beute mit einem langen Satz. Eisbären müssen sich im Winter und Frühling große Fettreserven anfressen, denn im Sommer und Herbst ist das Nahrungsangebot weitaus dürftiger. Sie ziehen dann ins Landesinnere und müssen sich mit Lemmingen, Vogeleiern, Aas, Moosen und Flechten, Muscheln und Fischen begnügen.

4. Sinnabschnitt: Doch das Packeis schmilzt. Die durchschnittliche Lufttemperatur in der Arktis ist in den letzten 100 Jahren um 5 °C gestiegen. Aufgrund des Klimawandels nimmt die Eisfläche immer weiter ab, zunehmend schneller. Damit verschwinden die Jagdgründe der Eisbären und ihre „Kinderzimmer“, was ihr Überleben immer schwieriger macht. Die Veränderung des Lebensraums geht so schnell vor sich, dass die Tiere keine Chance haben, sich daran anzupassen.
Derzeit gibt es noch etwa 25.000 Eisbären in der Arktis. Wissenschaftler befürchten, dass ihr Bestand allein aufgrund des Klimawandels bis 2050 auf 8000 Tiere schrumpfen könnte. Hinzu kommt, dass Firmen, die Öl- und Gasvorkommen unter dem Eis ausbeuten wollen, die Eisbären aus diesen Regionen verdrängen. 

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  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  5 Minuten
  • Punkte:  8

Aufgabe 3

Beantworte folgende Fragen in ein bis zwei Sätzen:

  1. Was ist die Arktis?
  2. Welche Auswirkungen hat der Klimawandel in der Arktis?

Lösung

  1. Arktis heißt die Region um den Nordpol.
  2. Die Lufttemperatur erhöht sich, das Eis des Nordpols schmilzt, die Eisfläche wird immer kleiner. Die Eisbären können nicht mehr gut jagen.

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  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  5 Minuten
  • Punkte:  8

Aufgabe 4

  1. Markiere Schlüsselwörter in jedem Sinnabschnitt.
  2. Worum geht es jeweils im Sinnabschnitt? Benenne kurz das Thema.

Lösung

Eisbären in Gefahr

Die literarischen Abenteuer von Lars, dem kleinen Eisbären, und die vielen Bilder von Knut, dem Eisbärbaby, das ein Zoowärter in Berlin aufzog, haben zur großen Popularität des größten Raubtiers auf der Landfläche der Erde beigetragen. Umweltorganisationen zufolge besteht die Gefahr, dass Eisbären bald nur noch in Büchern und Zoos vorkommen, denn in ihrem natürlichen Lebensraum am Nordpol sind sie vom Aussterben bedroht.
→ Eisbären am Nordpol sind vom Aussterben bedroht.

Eisbären sind mehr oder weniger Einzelgänger, nur zur Paarung suchen sie sich einen Partner. Das trächtige Weibchen gräbt eine Höhle in den Schnee oder Boden und bringt zwischen November und Januar zwei bis vier Junge zur Welt. Die wiegen bei der Geburt nur 500 g, sind nackt, blind und taub. In den ersten zwei bis drei Lebensjahren sind sie auf die Fürsorge der Mutter angewiesen. Sie lernen alles von ihr, was ein erwachsener Eisbär können muss, um in der Arktis zu überleben. Dazu gehört u. a. das Jagen.
→ Eisbärenmütter müssen für ihre Jungen jagen.

Die Hauptjagdsaison der Eisbären sind Winter und Frühjahr. In dieser Zeit leben sie ausschließlich auf dem Packeis, denn dort finden sie ihre Beute und an diesen Lebensraum sind sie optimal angepasst. Am liebsten fressen sie Robben. Bei der Jagd schleichen sie sich an ihr Beutetier an. Wenn das Tier aufschaut, weil es etwas ahnt, dann erstarren die Eisbären und bewegen sich nicht mehr. Durch ihr weißes Fell sind sie gut getarnt. Im richtigen Augenblick schnappen sie sich ihre Beute mit einem langen Satz. Eisbären müssen sich im Winter und Frühling große Fettreserven anfressen, denn im Sommer und Herbst ist das Nahrungsangebot weitaus dürftiger. Sie ziehen dann ins Landesinnere und müssen sich mit Lemmingen, Vogeleiern, Aas, Moosen und Flechten, Muscheln und Fischen begnügen.
→ Eisbären jagen v. a. im Winter und Frühjahr auf dem Packeis Robben.

Doch das Packeis schmilzt. Die durchschnittliche Lufttemperatur in der Arktis ist in den letzten 100 Jahren um 5 °C gestiegen. Aufgrund des Klimawandels nimmt die Eisfläche immer weiter ab, zunehmend schneller. Damit verschwinden die Jagdgründe der Eisbären und ihre „Kinderzimmer“, was ihr Überleben immer schwieriger macht. Die Veränderung des Lebensraums geht so schnell vor sich, dass die Tiere keine Chance haben, sich daran anzupassen.

Derzeit gibt es noch etwa 25.000 Eisbären in der Arktis. Wissenschaftler befürchten, dass ihr Bestand allein aufgrund des Klimawandels bis 2050 auf 8000 Tiere schrumpfen könnte. Hinzu kommt, dass Firmen, die Öl- und Gasvorkommen unter dem Eis ausbeuten wollen, die Eisbären aus diesen Regionen verdrängen. 
→ Weil das Packeis im Klimawandel schmilzt, kann der Eisbär nicht mehr gut jagen und droht auszusterben.

Du weißt nicht mehr, wie es geht? Dann schau hier.

  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  10 Minuten
  • Punkte:  20

Aufgabe 5

Fasse den Text in eigenen Worten zusammen.

Lösung

Der Text „Eisbären in Gefahr“, dessen Autor nicht genannt wird, handelt von Eisbären, die in freier Natur vom Aussterben bedroht sind. Eisbären leben am Nordpol. Die Jungen, die bei der Geburt nur 500 g schwer, nackt, taub und blind sind, zieht die Eisbärin allein groß. Sie bringt ihnen alles bei, u. a. das Jagen.

Eisbären jagen bevorzugt Robben, und zwar im Frühling und Winter auf dem Packeis. In diesen Jahreszeiten müssen sie genug fressen, um Sommer und Herbst zu überstehen, wenn sie weniger Nahrung finden.

Das Packeis schmilzt infolge des Klimawandels. Der Lebensraum der Eisbären schrumpft so schnell, dass sie sich nicht daran anpassen können. Zudem verdrängen Öl- und Gasförderung die Tiere. Experten glauben, dass ihr Bestand sich sehr stark verringert. Ihr Überleben ist bedroht.

Du weißt nicht mehr, wie es geht? Dann schau hier.

  • Schwierigkeitsgrad:  3
  • Zeit:  20 Minuten
  • Punkte:  13
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