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Reportage (2)


Aufgabe 1

Du gehst mit deinen Freunden/Freundinnen auf die große Kirmes, die jedes Jahr in eurer Heimatstadt stattfindet. Schreibe für die Schülerzeitung eine Reportage über diesen Kirmesbesuch. Beantworte zuvor auf einem separaten Blatt die W-Fragen. Wer sind die Hauptpersonen deiner Reportage? Notiere auch das auf dem gesonderten Blatt.

Aufgabe 2

Finde einen ansprechenden Titel für die Reportage.

Lösung

Aufgabe 1

Beantwortung der W-Fragen:

  • Wer? Matthias und seine Freunde Jonas und Nils.
  • Was? Große Sommerkirmes.
  • Wo? In Meerheim.
  • Wann? Später Nachmittag und Abend.
  • Wie? Mit viel guter Laune und Nervenkitzel.
  • Welche Konsequenzen? Spaß und ein bisschen Schwindel.

Hauptpersonen:
Matthias, 14 Jahre
Nils und Jonas, auch 14, seine Freunde

Schon von Weitem schallt den drei Freunden die Musik entgegen. Der Duft nach gebrannten Mandeln und Backfisch liegt in der Luft. Spätestens jetzt werden vor allem die jüngeren Besucher von einem Kribbeln im Bauch erfasst, von der Vorfreude auf coole Fahrgeschäfte und jede Menge Spaß auf der großen Sommerkirmes in Meerheim.

Vor Tagen schon hatte sich Matthias mit seinen Klassenkameraden Nils und Jonas zum Kirmesbesuch verabredet. Die Sommerkirmes ist eine der Hauptattraktionen in Meerheim. 50 Fahrgeschäfte und zahlreiche Schausteller gastieren eine Woche lang auf dem Schützenplatz und versprechen Vergnügen pur. Die Eltern der drei Jungs haben sie großzügig mit Taschengeld ausgestattet und so starten sie freitags am Spätnachmittag.

Matthias, Nils und Jonas schlendern durch die erste Kirmesgasse, vorbei an Losbuden mit Unmengen von Riesenstofftieren, vorbei am Entenangeln und am Dosenwerfen. Sie steuern zunächst den Autoscooter an. „Ich fahre allein“, verkündet Matthias, „nehmt ihr doch ein Auto zusammen, dann können wir uns gegenseitig ärgern.“ Die Jungs verfolgen sich gegenseitig und schlagen dabei waghalsige Haken – wumms, Matthias hat seine beiden Kumpels von hinten erwischt. Schnell tritt er die Flucht an, aber er entkommt ihnen nicht lange, dann schlängelt Jonas seinen Wagen geschickt durch die Menge direkt auf Matthias zu und kracht seitlich hinten in dessen Auto. „Hey, das ist unfair, ihr seid zu zweit“, versucht Matthias, nicht ganz ernst gemeint, an ihr Gewissen zu appellieren.

Weiter geht es zum Shaker. Der pendelt wie ein Scheibenwischer von rechts nach links und wieder zurück. Das wollen die drei Jugendlichen sich natürlich nicht entgehen lassen. Nur Minuten später rasen sie durch die Lüfte und lachen vor Vergnügen.

Kaum haben die Jungs den Shaker überlebt, entdeckt Nils den Booster. „Hey, Matthias, dein Lieblingskarussell!“, macht er seinen Freund darauf aufmerksam. Beim Booster rotieren die Gondeln mit hoher Beschleunigung auf kleinstem Raum. Zusätzlich befinden sie sich auf einer schräg gestellten Fläche, die sich ebenfalls dreht – ein einzigartiges Gefühl. „Das machen wir gleich noch mal, o.k.?“, ist auch Nils am Ende der Fahrt begeistert. Gesagt, getan.

„Jetzt habe ich Hunger“, stellt Matthias anschließend fest. „Ein Brötchen mit Backfisch und eine Portion Pommes frites, das ist fast schon Tradition“, stimmt Jonas zu. Umfragen unter den Kirmesbesuchern ergaben im letzten Jahr, dass die Menschen wohl auf das eine oder andere Karussell verzichten würden, aber nicht auf die Imbissstände. Zuckerwatte, Fisch und Bratwurst – das gehört einfach zur Kirmes dazu.

Gut gestärkt zieht es die Freunde in den Geisterdschungel Ghost, wo auf zwei Etagen echte Geisterdarsteller Grusel und Schrecken verbreiten. Es ist eine gute Mischung aus Glaslabyrinth und Geisterirrgarten. „Wow“, lacht Matthias nervös, als ihn ein Geist tatsächlich mal so richtig erschreckt hat. Aber es ist trotzdem lustig.

Die drei schieben sich durch die Kirmesgassen, genießen das Rufen und Lachen, das Rempeln und Stupsen. Diverse Male lassen sie sich noch von den unterschiedlichsten Fahrgeschäften in den Abendhimmel katapultieren und durchschütteln, betrachten den Kirmesplatz aus der Vogelperspektive und verlassen bei den ersten Schritten schwankend die entsprechenden Gondeln. Eine Herausforderung für den Gleichgewichtssinn!

Um 21 Uhr müssen Matthias, Nils und Jonas zu Hause sein. „Kommt, lasst uns gehen“, mahnt Jonas. Die drei lassen die Lichter und den Duft hinter sich, immer leiser wird die Musik.

Aufgabe 2

Herausforderung für den Gleichgewichtssinn

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