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Märchen (2)


Aufgabe 1

Lies die Einleitung des Märchens gut durch. Nenne die typischen Märchenmerkmale, die darin enthalten sind.

Einleitung

Es war einmal ein Prinz, der lebte in einem schönen, fernen Land. Der Prinz war jung und klug und er wusste mit dem Schwert umzugehen. Er wohnte in einem prächtigen Schloss mit seinen drei älteren Brüdern. Da er jedoch der jüngste der Brüder war, konnte er niemals König werden.

Lösung

  • Ausgangssituation: „Es war einmal“ (Formel) in der Vergangenheit, fernes Land, Prinz.
  • Hauptfigur: Junger, schöner Prinz, der kämpfen kann, lebt mit drei (besondere Zahl) älteren Brüdern und König zusammen in einem prächtigen Schloss.
  • Problem: Weil er der jüngste Sohn ist, kann er nicht König werden.

Du weißt nicht mehr, wie es geht? Dann schau hier nach.

Aufgabe 2

Schreibe das Märchen zu Ende. Achte darauf, dass du die in der Einleitung gegebenen Informationen verwendest.

Lösung

Da der Prinz im eigenen Lande kein König werden konnte, wollte er sich auf die Suche nach einem Land machen, wo es eine schöne Prinzessin gab. Würde er eine Prinzessin heiraten, so könnte er doch noch König werden.

Eines Tages kam der Prinz in ein Land, in dem großes Unheil geschehen war. Eine böse Hexe hatte alle Bewohner verflucht und jeden in eine kleine Maus verwandelt. Die Hexe aber zog als Katze durch das Land und fraß so viele Mäuse, wie sie nur konnte. Gerade als der Prinz die Grenze überquert hatte, traf er einen weisen alten Mann. Dieser beherrschte selbst etwas Zauberei und war dem Fluch der Hexe entgangen. Er wusste, wie man den Fluch brechen konnte. „Suche unter all den Mäusen im Land die Prinzessin heraus. Wenn du sie küsst, verwandeln sich alle im Land wieder zurück und die Hexe verliert ihre Macht!“, sprach der Weise. „Aber wie soll ich nur die richtige finden?“, fragte der Prinz. „Ich werde dir mit einem meiner Zauber helfen“, antwortete der Weise. Er hob die Arme, sprach ein Zauberwort und schon war der Prinz verzaubert. Er hatte die Gestalt eines Hundes angenommen.

Sofort bemerkte er in seiner Hundenase einen Duft, wie er noch nie einen schöneren gerochen hatte. Nur eine Prinzessin konnte so duften. So folgte der Prinz in Hundegestalt der Fährte der Prinzessin zum Schloss. Dort schnüffelte er in jeder Ecke des Zimmers, bis er schließlich ein kleines Kästchen fand, aus dem er ein schwaches Piepsen vernahm. „Komm heraus“, sprach der Hundeprinz, „ich bin gekommen, um dich zu befreien.“ Da schaute zitternd ein kleines Mäuschen aus dem Kästchen hervor. Der Prinz freute sich und stand im Handumdrehen wieder in Menschengestalt da. Also hob er das Mäuschen auf und küsste es, wie es ihm geraten worden war. Und tatsächlich verwandelte sich die Maus in eine wunderschöne Prinzessin und überall im Schloss war lautes Rufen von den Schlossbewohnern zu hören, die sich wieder in Menschen verwandelt hatten.

Das Glück und die Freude über das Ende des Fluchs wurden im ganzen Land gefeiert und der Prinz bekam als Belohnung die Prinzessin zur Frau. Von nun an regierten die beiden als König und Königin das Land. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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