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Märchen (1)


Aufgabe

Verwende den Märchenbaukasten und schreibe selbst ein kleines Märchen: Beginne mit „Es war einmal...“, gestalte den Hauptteil in drei Abschnitten, in denen die Spannung gesteigert wird, und schließe mit „...und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.

Held/Heldin                Aufgabe                           Umgebung                       Zaubergegenstand
ein kleiner
Hirtenjunge       
einen großen
Schatz finden
Zauberwald goldener Schlüssel
ein Bauern-
tölpel
einen verzauberten
Prinzen erlösen
verschlafenes Dorf Silberglöckchen
eine Viehmagd ein Ungeheuer
bekämpfen
Traumschloss Wunderlupe
 
  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  45 Minuten
  • Punkte:  27

Musterlösung

Es war einmal ein Bauerntölpel, der in einem kleinen Dorf lebte. Eines Tages sagte er zu sich selbst, dass ihm sein Leben zu langweilig sei und er sich auf die Suche nach einem großen Schatz machen wolle. Darum ging er in die weite Welt hinaus. Jedem, den er auf seinem Weg traf, erzählte er von seinem Vorhaben und alle blickten ihn ungläubig an. Dann aber traf er einen Schornsteinfegergesellen, der ihm von einem verschlafenen Dorf erzählte, durch das er soeben gezogen war. In diesem Dorf, so sagte der Geselle, gebe es eine alte Mühle und unter dem Mühlstein sei ein Schatz versteckt. Frohen Mutes machte sich der Bauernjunge auf den Weg ins Dorf und schon von Weitem sah er die Mühle. Tölpelhaft wie er war, hatte er jedoch nicht daran gedacht, dass man einen Mühlstein nicht einfach bewegen kann. Also saß er auf dem Mühlstein und ließ seinen Blick schweifen. Dabei entdeckte er einen goldenen Schlüssel, der jedoch ganz von Staub bedeckt war. Als er diesen Schlüssel in das Schloss am Mühlstein steckte, hob sich dieser wie von Zauberhand ein wenig in die Höhe und er konnte den Schatzbeutel herausziehen. Und tatsächlich befanden sich darin hundert Dukaten! Mit seinem Schatz machte er sich wieder auf zu seinen Eltern. Unterwegs kaufte er von dem Geld Milch, Brot und Honig, denn er wusste, dass seine alte Mutter sich sehr darüber freuen würde. Er bemerkte bald, dass sich auch nach seinem Einkauf noch hundert Dukaten in seinem Schatzbeutel befanden. also kaufte er auch Fleisch und Wein für seinen Vater. Als er nach Hause kam, gab es ein großes Festmahl. Der Bauerntölpel aber behielt sein Geheimnis für sich, niemandem erzählte er von seinem wunderbaren Schatzbeutel. Und so waren er und seine Eltern glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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