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Lügengeschichte (2)


Aufgabe

Schreibe eine Lügengeschichte, die in einem Zoo spielt. Stell dir also vor, du machst mit deinen Freunden einen Ausflug in den Zoo, wo du verschiedene Tiere bei seltsamen Aktionen beobachtest.

Benutze für die Gestaltung des Hauptteils die folgende Lügenkette und denk daran, die Lügen zu steigern: Du beginnst mit einem beinahe noch glaubwürdigen Ereignis und endest mit einer starken Lüge. Überlege dir auch einen treffenden Titel für deine Geschichte. Achte beim Erzählen darauf, auch Übertreibungen, übertreibende Vergleiche, Leseransprachen und Wahrheitsbeteuerungen in die Geschichte einfließen zu lassen. 

Lügenkette:

  1. Ein Flamingo, der tanzt.
  2. Ein Känguru, das sich kämmt.
  3. Ein Affe, der eine Decke bügelt.
  4. Eine Ziege, die strickt.
  5. Eine Giraffe, die ein Bild malt.
  6. Ein Löwe mit Brille, der ein Buch liest.
  7. Ein Kamel, das die Besucher am Ausgang mit den Worten „Auf Wiedersehen und vielen Dank für Ihren Besuch“ verabschiedet.
  • Schwierigkeitsgrad:  2
  • Zeit:  45 Minuten
  • Punkte:  21

Lösung

Ein seltsamer Tag im Zoo

Letzten Samstag besuchte ich mit meinen Freunden Nick und Moritz den Zoo in Köln. Einmal ohne die Begleitung von Erwachsenen unterwegs, hatten wir uns auf einen lustigen und lockeren Nachmittag eingestellt. Doch bereits bei den ersten Tiergehegen kam bei uns ein komisches Gefühl auf. Irgendetwas war heute seltsam an diesem Zoo.

An einem kleinen Tümpel sahen wir eine Gruppe von rosaroten Flamingos, eigentlich nichts Ungewöhnliches für einen Zoo. Doch was war das? Einer von ihnen machte immer wieder dieselben Schritte: vor, zurück und dann zur Seite. Zwischendurch drehte er sich im Kreis wie ein Balletttänzer. Ich weiß, es hört sich komisch für euch an, aber dieses Tier tanzte nach einer Musik, die wir nicht hören konnten. Als Nächstes folgte das Außengehege der Kängurus. Nick stieß mich an und deutete auf ein besonders schönes Känguru, das sich mit einem Kamm immer wieder durch sein seidenweiches Fell fuhr. Kopfschüttelnd gingen wir weiter zum Affenhaus. Dort war alles wie immer, dachten wir, doch dann entdeckten wir einen großen Schimpansen, der etwas wirklich Seltsames tat. Ich traute meinen Augen nicht, aber er stand an einem Bügelbrett und bügelte sorgfältig eine große Decke. Jetzt waren wir tatsächlich verunsichert und spähten vorsichtig in den Ziegenstall. In einer ruhigen Ecke hatte sich eine große Ziege niedergelassen und bewegte etwas zwischen ihren Vorderfüßen. Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, hielte ich es für eine dreiste Lüge, aber die Ziege strickte an einem langen Schal in Rot-Weiß, den Vereinsfarben des 1. FC Köln. Jetzt hatten wir aber langsam genug von diesen sonderbaren Tieren und gingen in Richtung Ausgang. Doch es war noch nicht zu Ende, denn unterwegs kamen wir an einer Giraffe vorbei, die vor einer großen Leinwand stand. Sie hatte einen dicken Pinsel im Maul und war gerade dabei, ein buntes Frühlingsbild zu malen. Kurz vor dem Ausgang waren die Wildkatzengehege und, was soll ich euch sagen, auch hier passierte etwas Unglaubliches: Ein mächtiges Löwenmännchen mit einer Mähne so dicht wie ein Teppich lag im Schatten eines Felsens, hatte eine Brille auf der Nase und las ganz versunken in einem dicken Buch.

Endlich hatten wir den Ausgang erreicht. Vor dem Tor stand ein großes Kamel mit Höckern so groß wie Mehlsäcke. Als es uns bemerkte, machte es höflich Platz und verabschiedete uns mit den Worten: „Auf Wiedersehen und vielen Dank für Ihren Besuch!“

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