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Wie du richtig argumentierst


Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wie du richtig argumentierst

Aufgabe

Nimm argumentativ Stellung zu der Frage, ob Geldgeschenke einfallslos und langweilig sind.

Das musst du wissen

Eine Argumentation besteht aus einer Kombination von Thesen, Argumenten und Beispielen. Wer argumentiert, verfolgt sowohl beim Sprechen als auch beim Schreiben das Ziel, seinen Gesprächspartner oder denjenigen, an den sich der Text richtet, zu überzeugen

Schritt 1: Formuliere die These

Mit einer These wird eine Behauptung aufgestellt, ein Wunsch formuliert oder eine Bewertung abgegeben. Du kannst zu einer These auch Meinung oder Behauptung sagen. Bei einer These musst du zu einem bestimmten Thema Stellung beziehen. In diesem Fall sollst du entscheiden, ob du auch der Meinung bist, dass Geldgeschenke langweilig sind, oder nicht. Bevor du Stellung beziehst, solltest du dir aber schon im Vorfeld Gedanken machen, wie du deine Meinung mit Argumenten untermauerst. Diese Ideen kannst du beispielsweise mithilfe eines Clusters, einer Mindmap oder einer Tabelle festhalten.

Deine These formulierst du zunächst ohne weitere Begründung. Sie wird als Aussagesatz formuliert.

Zum Beispiel: Geldgeschenke sind meiner Meinung nach langweilig.
Oder: Ich bin der Meinung, dass Geldgeschenke langweilig sind.

Deine These kannst du auch ganz ohne persönlichen Bezug formulieren:
Geldgeschenke sind langweilig.

Schritt 2: Formuliere das Argument

Deine Meinung wird erst dann überzeugend, wenn du sie ausreichend begründest. Das tust du mit einem oder mehreren Argumenten. Mit einem Argument kannst du deine aufgestellte These begründen. Dies geschieht vor allem durch Fakten, Grundsätze, gesellschaftliche Normen und Expertenmeinungen.

Argumente kannst du immer durch die Konjunktionen weil, da oder denn einleiten.

Geldgeschenke sind meiner Meinung nach langweilig, da man den Inhalt sofort erahnen kann und somit die Spannung beim Auspacken verloren geht.

Schritt 3: Formuliere das Beispiel

Nachdem du eine These aufgestellt und sie mit einem Argument untermauert hast, formulierst du zum Schluss noch ein Beispiel, dass deine bisherigen Überlegungen stützt. Beispiele beziehen sich im Gegensatz zu Argumenten immer auf ein konkretes Ereignis oder auf eine bestimmte Aussage. Für ein Beispiel bieten sich besonders Fälle aus der eigenen Erfahrung oder der Erfahrung anderer Personen an, aber auch Statistiken oder Umfragen können als Beispiel angeführt werden. Das macht deine Argumentation besonders stichhaltig.

Ein Beispiel für das Argument aus Schritt 2 kann so aussehen:

Beispielsweise habe ich dies bei meiner Freundin Ella an ihrem letzten Geburtstag beobachtet, als sie sehr gelangweilt die Geldumschläge entgegengenommen und sofort zur Seite gelegt hat. Denn sie hat ja schließlich gewusst, was sich darin befindet.

Oder:

Dies bestätigt zum Beispiel auch eine Umfrage der Zeitung „Kleeblatt“, die ergeben hat, dass 70 Prozent aller Befragten Geldgeschenke aufgrund der fehlenden Vorfreude langweilig finden.

Schritt 4: Füge alle Teile der Argumentation zusammen

Zum Schluss fügst du dann alle Teile deiner Argumentation zusammen.

Meiner Meinung nach sind Geldgeschenke langweilig, da man den Inhalt sofort erahnen kann und somit beim Auspacken keine Spannung aufkommt. Beispielsweise habe ich dies bei meiner Freundin Ella an ihrem letzten Geburtstag beobachtet, als sie sehr gelangweilt die Geldumschläge entgegengenommen und sofort zur Seite gelegt hat. Denn sie hat ja schließlich gewusst, was sich darin befindet.

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