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Wie du den Schluss einer Lügengeschichte schreibst


Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wie du den Schluss einer Lügengeschichte schreibst

Aufgabe

Schreibe den Schluss zu einer Lügengeschichte: Bei einem Ausflug zur „Isola Rossa“, der „Roten Insel“, entdeckst du, dass dort tatsächlich alles rot ist: die Häuser, die Zebrastreifen, die Menschen und die Tiere und sogar das Wasser.

Berücksichtige beim Schreiben die typischen Merkmale einer Lügengeschichte.  

Schritt 1: Schreibe den Schluss

Im Schlussteil musst du erzählen, wie deine Geschichte endet.

Du kannst das Ende auch als überraschende Wendung oder als Pointe ausgestalten.

Schau dir noch einmal die Notizen in deinem Schreibplan an und formuliere dann den Schluss aus.

So könnte der Schluss unserer Lügengeschichte lauten:

Mir war etwas seltsam zumute und ich zögerte zunächst ein bisschen, dort baden zu gehen. Doch dann lief ich ins Wasser, das angenehm kühl war. Ich tauchte unter, bekam dabei etwas Wasser in den Mund und bemerkte etwas Unglaubliches: Das Wasser schmeckte tatsächlich wie roter Traubensaft. Ich lief schnell zu meinem Rucksack, nahm meine mittlerweile leere Trinkflasche und füllte sie mit der köstlichen Flüssigkeit. So hatte ich einen klaren Beweis für das seltsame Leben auf der „Isola Rossa“.

Schritt 2: Überlege dir einen Titel

Nachdem du nun alle drei Teile deiner Lügengeschichte geschrieben hast, wählst du noch einen treffenden Titel aus. Der Titel oder die Überschrift sollte beim Leser Neugier wecken, sodass er Lust bekommt, die Geschichte tatsächlich zu lesen. Am besten überlegst du dir einen Titel, der spannend und lustig zugleich ist, auch wenn das manchmal ziemlich schwierig ist. Achte aber darauf, dass er nicht zu viel vom Inhalt deiner Geschichte verrät.

Für unsere Lügengeschichte könnten wir zum Beispiel diese Titel wählen:

  • Ein roter See aus Traubensaft
  • Die Insel der roten Eier
  • Ausflug zur geheimnisvollen „Isola Rossa“

Wir wählen die zweite Variante „Die Insel der roten Eier“. Das klingt lustig, erzeugt aber auch Spannung, weil der Leser sich fragt, was es mit diesen Eiern wohl auf sich hat. Die erste Variante gefällt uns zwar auch gut, sie nimmt aber die Pointe der Geschichte vorweg und scheidet deshalb aus.

Schritt 3: Überprüfe deine Lügengeschichte mithilfe einer Checkliste

Im letzten Schritt solltest du deine Lügengeschichte noch einmal überprüfen und gegebenenfalls überarbeiten. Lies dir deine Geschichte konzentriert durch und orientiere dich dabei an der folgenden Checkliste:

  • Wird die Geschichte von einem Ich-Erzähler in der Zeitform Präteritum erzählt?
  • Mischen sich in der Geschichte frei erfundene Ereignisse mit Ereignissen, die wie geschildert stattfinden könnten?
  • Gibt es eine Lügenkette, also eine Reihe von aufeinander aufbauenden Lügen, die immer stärker werden?
  • Finden sich in der Geschichte Übertreibungen und übertriebene Vergleiche?
  • Spricht der Erzähler den Leser in direkter Weise an und beteuert er, dass er die Wahrheit sagt?
  • Hat die Geschichte ein folgerichtiges und nachvollziehbares Ende?

Kannst du alle Fragen mit Ja beantworten, dann hast du alles Wichtige beachtet. Ist das nicht der Fall, kannst du deine Lügengeschichte noch einmal überarbeiten.   

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