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Wie du den Schluss einer Erzählung schreibst


Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wie du den Schluss einer Erzählung schreibst

Aufgabe

Lies die folgende Zeitungsmeldung und verfasse dann eine spannende Geschichte aus der Sicht des „Gespensts“, also des Hauptdarstellers. Schreibe den Schluss.

Wer Theater spielt, lebt gefährlich!
Für einen witzigen Einfall hielt das Publikum bei der Aufführung der Theater-AG des Grimmelshausen-Gymnasiums am Dienstagabend in Soest die Verwandlung des Hauptdarstellers in ein Gespenst. Als der Schauspieler nämlich plötzlich in einen weißen Umhang gehüllt auf der Bühne stand, gab es Gelächter und man applaudierte heftig. Aber es handelte sich keineswegs um eine Idee der Regie, vielmehr hatte sich eine Stoffbahn der Kulisse aus der Aufhängung gelöst und war herabgefallen. Zum Glück wurde der Schüler nicht verletzt: Das schwere Trägerholz verfehlte seinen Hinterkopf nur um einige Zentimeter!
(Berliner Zeitung)

Hinweis

Eine Erzählung besteht immer aus Einleitung, Hauptteil und Schluss.

Schritt 1: Überlege dir ein Ende

Ein Schluss sollte deine Geschichte immer abrunden. Du kannst natürlich ganz klassisch beschreiben, wie deine Geschichte ausgeht. Du hast aber auch die Wahl, das Ende deiner Geschichte offenzulassen. Dann überlässt du es der Fantasie.

Bevor du den Schluss ausformulierst, überlege dir, wie deine Geschichte enden soll, und mach dir entsprechende Stichpunkte. Die Geschichte der Aufgabe könnte zum Beispiel so enden:

  1. Ein Teil der Kulisse war herabgefallen.
  2. Es hatte meinen Hinterkopf knapp verfehlt.

Schritt 2: Schreibe den Schluss

Mithilfe der Planung kannst du jetzt deinen Schluss schreiben.

Zum Glück wurde mir wieder bewusst, was wir gelernt hatten: einfach weitermachen. Ich spielte also, als wäre nichts geschehen, und sah erst einige Momente später, was passiert war: Ein Teil der Kulisse war herabgefallen, die Trägerleiste knapp an meinem Hinterkopf vorbei. Ich hatte Glück – und das Publikum eine weitere lustige Szene.

Schritt 3: Überlege dir eine Überschrift

Erst wenn deine Geschichte fertig ist, solltest du dir eine passende Überschrift überlegen. Eine gute Überschrift sollte den Leser neugierig machen, aber nicht zu viel verraten.

Und plötzlich sah ich nichts mehr!

Selten habe ich einen solchen Schreck bekommen wie bei der letzten Theateraufführung auf der Aulabühne des Grimmelshausen-Gymnasiums, die am Dienstagabend stattfand.
Ich wartete ziemlich aufgeregt auf meinen Auftritt und habe vielleicht zu schwungvoll den Vorhang geöffnet, aber ich sollte doch kraftvoll auftreten! Jedenfalls stieß ich mit einer heftigen Armbewegung die Stoffbahnen zur Seite, trat vor und wollte gerade meinen Text sprechen – als ich plötzlich im Dunkeln stand! Ich wusste nicht, wie mir geschah: Irgendwas war auf mich herabgefallen. Schwach erinnere ich mich auch daran, dass ich ein seltsames Geräusch über mir gehört hatte. Ich habe wohl gerade noch „Ha!“ sagen können, dann wusste ich nicht weiter. Aber das Publikum lachte und applaudierte! Als ich es endlich geschafft hatte, mich zu befreien – ich war in ein Tuch eingehüllt! –, muss ich recht verdutzt geguckt haben, denn das Gelächter und der Applaus wurden noch stärker.
Zum Glück wurde mir wieder bewusst, was wir gelernt hatten: einfach weitermachen. Ich spielte also, als wäre nichts geschehen, und sah erst einige Momente später, was passiert war: Ein Teil der Kulisse war herabgefallen, die Trägerleiste knapp an meinem Hinterkopf vorbei. Ich hatte Glück – und das Publikum eine weitere lustige Szene.

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