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Wie du Spannung erzeugst


Aufgabe

Schreibe den Text so um, dass er lebendig und spannend wird.

Paul saß mit seinem Vater im Auto. Sie fuhren in der Dämmerung am Waldrand entlang. Dabei hörten sie Radio. Da sah Paul plötzlich, wie ein Reh über die Straße sprang. Paul schrie und der Vater bremste sofort. Die Reifen quietschten. Der Wagen kam noch rechtzeitig zum Stehen. Das Reh verschwand im Dickicht. Paul atmete erleichtert auf.

Schritt 1: Schreibe abwechslungsreich

Wenn du eine Geschichte schreibst, dann achte darauf, dass du deinen Text abwechslungsreich gestaltest. Das bedeutet, dass du Wortwiederholungen vermeiden solltest. Achte auch darauf, dass du unterschiedliche Satzanfänge verwendest, und füge auch mal ein Satzgefüge ein.

Den Text aus der Aufgabe könntest du zum Beispiel so umformulieren:

Es dämmerte schon, als Paul und sein Vater mit dem Auto am Waldrand entlangfuhren. Dabei hörten sie Radio. Da sah Paul plötzlich, wie ein Reh über die Straße sprang. Paul schrie und der Vater bremste sofort. Die Reifen quietschten. Mit einem Ruck kam der Wagen zum Stehen. Sie sahen, wie das Reh, das über die Straße gesprungen war, im Dickicht verschwand. Paul atmete erleichtert auf.

Schritt 2: Teile die Gedanken und Gefühle der Figuren mit

Um deine Geschichte spannend zu gestalten, versetze dich in deine Figuren hinein. Überlege, was sie fühlen oder denken könnten, und lass das in deinen Text einfließen. So wie bei unserem Beispieltext: 

Es dämmerte schon, als Paul und sein Vater mit dem Auto am Waldrand entlangfuhren. Dabei hörten sie Radio. Da sah Paul plötzlich, wie ein Reh über die Straße sprang. Paul schrie und erschrocken stieg der Vater sofort auf die Bremse. Die Reifen quietschten. Mit einem Ruck kam der Wagen zum Stehen. Sie sahen, wie das Reh, das über die Straße gesprungen war, im Dickicht verschwand. Paul atmete erleichtert auf.

Schritt 3: Benutze wörtliche Rede

Wenn du die Gefühle und Gedanken deiner Personen in die Geschichte miteinfließen lässt, dann lass deine Figuren auch sprechen und verwende dafür die wörtliche Rede. So lässt du deine Figuren lebendig werden.

In dem Text aus der Aufgabe könnte das beispielsweise so aussehen:

Es dämmerte schon, als Paul und sein Vater mit dem Auto am Waldrand entlangfuhren. Dabei hörten sie Radio. Doch was war das? „Achtung! Halt!“, schrie Paul plötzlich auf. Erschrocken stieg der Vater sofort auf die Bremse. Die Reifen quietschten. Mit einem Ruck kam der Wagen zum Stehen. Sie sahen, wie das Reh, das über die Straße gesprungen war, im Dickicht verschwand. „Das ist ja gerade noch einmal gut gegangen!“, stieß Paul erleichtert aus.

Schritt 4: Verwende treffende Verben und Adjektive

Treffende Verben und Adjektive sind hilfreich, um Personen, Orte oder eine Situation besser beschreiben zu können. Je genauer du dir diese vorstellst, um so einfacher fällt es dir, passende Worte zu finden. Überlege auch, ob du für ein bestimmtes Verb oder Adjektiv verwandte Wörter findest. Zum Beispiel kannst du für das Adjektiv „mutig“ auch die Wörter „furchtlos“, „tapfer“ und „wagemutig“ verwenden.

Es dämmerte schon, als Paul und sein Vater mit dem Auto am Waldrand entlangfuhren. Paul wippte ein wenig zur Musik, die im Radio gespielt wurde, und schaute aus dem Fenster. Doch was war das? „Achtung! Halt!“, schrie Paul plötzlich auf. Erschrocken stieg der Vater sofort auf die Bremse. Die Reifen quietschten entsetzlich. Mit einem heftigen Ruck kam der Wagen zum Stehen. Sie sahen, wie das Reh, das über die Straße gesprungen war, im Dickicht verschwand. „Das ist ja gerade noch einmal gut gegangen!“, stieß Paul erleichtert aus.

Schritt 5: Gebrauche sprachliche Bilder und Vergleiche

Mit sprachlichen Bildern und Vergleichen lassen sich Situationen und Stimmungen besonders gut auf den Punkt bringen. Denn jeder weiß, was mit „sie wurde kreidebleich“ gemeint ist, und kann sich Situationen, in denen man kreidebleich wird, gut vorstellen. 

Es dämmerte schon, als Paul und sein Vater mit dem Auto am Waldrand entlangfuhren. Paul wippte ein wenig zur Musik, die im Radio gespielt wurde, und schaute aus dem Fenster. Doch was war das? „Achtung! Halt!“, schrie Paul plötzlich auf. Erschrocken stieg der Vater sofort auf die Bremse. Die Reifen quietschten entsetzlich. Mit einem heftigen Ruck kam der Wagen zum Stehen. Das Herz klopfte Paul bis zum Hals. Sie sahen, wie das Reh, das über die Straße gesprungen war, im Dickicht verschwand. „Das ist ja gerade noch einmal gut gegangen!“, stieß Paul erleichtert aus.

Hinweis

Wenn du eine Geschichte schreibst, überprüfe am Schluss noch einmal, ob du dich an alle Schritte, die Spannung erzeugen, gehalten hast.

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