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Wie du einen Aufsatz zu einem epischen Text gliederst und verfasst


Schritt 1: Formuliere die Einleitung

Nenne in der Einleitung die Grundinformationen zu dem zu analysierenden Text wie Autor, Titel, Entstehungszeit und Thema. Nenne bei einem Auszug aus einem bekannten Text relevante Angaben zu den handelnden Figuren, dem Schauplatz und den unmittelbaren Voraussetzungen der Handlung. Formuliere dein vorläufiges Textverständnis in Form einer Deutungshypothese.

Schritt 2: Schreibe den Hauptteil

Stelle deiner Analyse bei längeren Texten eine kurze Inhaltsangabe voran und gib darin das erzählte Geschehen wieder.

Inhaltsangabe

  • Die Zeitform einer Inhaltsangabe ist das Präsens. Wird etwas unmittelbar Vorausgehendes „nachgeholt“, wählt man das Perfekt (Vorzeitigkeit).
  • In der Inhaltsangabe wird keine direkte Rede verwendet; sie ist nicht in der Ichform verfasst.
  • Gib den Inhalt der Textvorlage mit eigenen Worten wieder. Schlüsselwörter des Textes kannst du übernehmen – nicht aber Teile von Sätzen oder ganze Sätze.
  • Die Inhaltsangabe wird in einem sachlichen Stil verfasst – im Gegensatz zur Nacherzählung, die anschaulich, lebendig und spannend sein soll.
  • Die Inhaltsangabe beschränkt sich auf die wesentlichen Einzelheiten der Vorlage. Sie ist kürzer als die Textvorlage.
  • Die Inhaltsangabe enthält keine Bewertungen, Kommentare oder Interpretationsansätze.

Entscheide, ob sich eine lineare oder eine aspektorientierte Darstellung deiner Untersuchungsergebnisse für die geforderte Analyse anbietet.

  • Deute den Text beim linearen Verfahren Abschnitt für Abschnitt. Das ist sinnvoll bei offenen Aufgabenstellungen oder wenn etwa die Entwicklung einer Figur aufgezeigt werden soll.
  • Gliedere den Text beim aspektorientierten Verfahren nach den einzelnen Deutungsaspekten. Das ist sinnvoll, wenn in der Aufgabe mehrere Aspekte angegeben werden. Beziehe dich dabei in jedem Abschnitt auf den gesamten Text(ausschnitt).

Bedenke immer, ob deine Beobachtungen relevant für die Analyse bzw. die konkrete Fragestellung sind. Verknüpfe deine Beobachtungen immer mit der Funktion, die sie für den Text erfüllen. Vermeide eine Aneinanderreihung von Details und wähle für deine Darstellung eine angemessene Sprache (vgl. S. 48/49).
Verwende die indirekte Redewiedergabe (vgl. S. 25), um dem Leser zu verdeutlichen, dass Aussagen von einer Figur stammen und nicht deine eigenen Ansichten sind. Belege deine Aussagen mit Zitaten (siehe S. 7).

Schritt 3: Verfasse den Schluss

Fasse deine Ergebnisse zusammen und gib eine abschließende Deutung ab. Vergleiche anschließend deine Untersuchungsergebnisse mit deinem Vorverständnis oder deiner Deutungshypothese.
Hat sich dein Vorverständnis geändert? Möglich ist auch – je nach Aufgabenstellung – der Blick auf übergreifende Zusammenhänge.

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