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Wie du eine freie Erörterung gliederst und verfasst


Aufgabe

Formuliere eine Einleitung für deine Erörterung für oder gegen Medienerziehung im Kindesalter. Wähle einen anschaulichen Einstieg in das Thema.

Schritt 1: Verfasse die Einleitung

In der Einleitung führst du zum Thema hin, z. B. durch einen Verweis auf die Bedeutung und die Aktualität der Themenstellung. Anschließend zeigst du die gegensätzlichen Positionen der Frage auf und formulierst These und Gegenthese. Vermeide eine zu abstrakte Einleitung, die den Leser weder motiviert noch zum Thema hinführt. Wähle stattdessen einen griffigen und anschaulichen Einstieg.

Möglichkeiten für den Einstieg

  • aktuelles Ereignis oder aktueller Anlass
  • historische Einbettung des Themas
  • passendes Zitat
  • Sprichwort, treffende Redewendung
  • Begriffsklärung
  • Verweis auf eine Statistik
  • Schilderung einer persönlichen Erfahrung

Schritt 2: Schreibe den Hauptteil

Im Hauptteil stellst du die Thesen und Argumente vor, je nachdem, für welche Erörterungsstrategie du dich entschieden hast. Achte auf folgende Aspekte, um deine Position zu verdeutlichen:

  • Vermeide Gedankensprünge, Widersprüche, Abschweifungen.
  • Vermeide wenig stichhaltige Begründungen, die möglichen Einwänden nicht standhalten können.
  • Vermeide Gemeinplätze (z. B. „Über Geschmack lässt sich nicht streiten“).
  • Verwende Beispiele, die deine Argumente veranschaulichen.
  • Achte auf eine angemessene sprachliche Darstellung.

Schritt 3: Formuliere den Schluss

Im Schlussteil rundest du deine Erörterung ab; hier werden keine neuen Argumente mehr formuliert. Wäge zunächst die Argumente des Hauptteils zusammenfassend ab.

  • Hast du eine Pro-und-Kontra-Erörterung verfasst, entscheide dich für die These oder die Gegenthese, wobei dies durchaus mit Einschränkungen geschehen kann.
  • Hast du eine steigernde Erörterung verfasst, greife den Gedanken aus der Einleitung wieder auf und beantworte die Frage abschließend.

Darüber hinaus sind für die Gestaltung des Schlusses auch folgende Aspekte denkbar.
Du kannst:

  • einen Ausblick formulieren,
  • auf eine weiterführende Fragestellung verweisen,
  • einen Appell formulieren,
  • mögliche Grenzen der Argumentation aufweisen,
  • Folgerungen entwickeln,
  • Schlüsse für das eigene Handeln ziehen.

Lösung

Einleitung: Dreijährige malen auf dem iPad, Grundschüler haben selbstverständlich ein Handy, 80 Prozent der 6- bis 13-Jährigen schauen jeden Tag fern. Kinder werden zunehmend schon sehr früh mit Computern, Handys, Tablet-PCs und dem Fernsehen konfrontiert. Ist eine frühe Medienerziehung für die Sozialisation von Kindern sinnvoll?

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