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Lexikon Chemie

Zink

Chemisches Element, Zeichen Zn, OZ 30, mittlere relative Atommasse 65,39, Mischelement.

Physikalische Eigenschaften: Bläulich weißes, weiches Metall; Fp. 419,53 °C, Sp. 907 °C, Dichte 7,14 g/cm³.

Chemische Eigenschaften: Zink ist unbeständig gegen Säuren und Salzlösungen; an feuchter Luft bildet es einen Schutzüberzug von basischem Zinkcarbonat. In seinen stets farblosen Salzen ist Zink zweiwertig. In geringen Mengen ist es für viele Organismen unentbehrlich, in größeren Mengen wirken Zinkverbindungen giftig.

Darstellung und Verwendung: Zink wird aus sulfidischen Erzen (besonders Zinkblende, ZnS) durch Rösten und anschließende Reduktion gewonnen; es findet Verwendung für Bleche, Rohre, zur Herstellung wichtiger Zinklegierungen, zum Verzinken von Eisen (Korrosionsschutz), zur Herstellung galvanischer Elemente (Trockenelement) und als Reduktionsmittel.

Verbindungen: Zinksulfid, ZnS, ist eine weiße, pulverige Substanz; mit geringen Verunreinigungen, z. B. von Kupfer, dient es als Leuchtmasse mit großem Nachleuchtvermögen (Phosphoreszenz). Zinksulfidschirme werden zum Nachweis kurzwelliger elektromagnetischer Strahlung verwendet. Eine Lösung von Zinkchlorid, ZnCl2, dient als Beiz- und Imprägnierungsmittel sowie als Lötwasser. Zinkoxid, ZnO, das Zinkweiß, ist ein Weißpigment.
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