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Lexikon Chemie

Schwermetalle

Metalle, deren Dichte größer als 4,5 ist. Es gibt mehr als 60 Schwermetalle. Zu ihnen zählen ausnahmslos alle Edelmetalle mit einer Dichte von mehr als 9,5 g/cm³. Die hohe Dichte der Schwermetalle ist auf den verhältnismäßig kleinen Atomdurchmesser zurückzuführen. Die wichtigsten Schwermetalle sind Eisen, Kupfer, Blei, Zink, Zinn, Nickel, Chrom, Uran, Silber, Gold und Platin. Die größten Dichten haben Iridium mit 22,65 g/cm³ und Osmium mit 22,61 g/cm³. Viele Schwermetalle sind toxisch (besonders Cadmium, Quecksilber, Blei); sie können sich in der Nahrungskette anreichern, da einige ihrer Verbindungen in der Umwelt sehr beständig sind.
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