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Lexikon Chemie

Ozon

[griech. ozein »riechen«]: Trivialname für Trisauerstoff, O3, eine energiereiche Modifikation des Sauerstoffs, die unter Einwirkung von UV-Strahlen oder bei elektrischen Entladungen aus Disauerstoff, O2, entsteht.

Physikalische Eigenschaften: Blaues Gas, Fp. -192,5 °C, Sp. -111,9 °C.

Chemische Eigenschaften: Bereits in Spuren deutlich riechbar; sehr giftig; bei gewöhnlicher Temperatur und Atmosphärendruck unbeständig (zerfällt langsam wieder in O2). Es wirkt stark oxidierend (Oxidationsmittel), was auf das kurzzeitige Auftreten von Sauerstoffatomen beim Zerfall des Ozons zurückzuführen ist.

Verwendung: Als Oxidations- und Bleichmittel sowie als Desinfektionsmittel bei der Wasseraufbereitung (anstelle von Chlor).

Bedeutung: Ozon absorbiert schädliches kurzwelliges UV-Licht der Sonne in der sog. Ozonschicht (untere Stratosphäre); in den unteren Schichten der Erdatmosphäre wirkt es dagegen als Schadstoff.

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