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Lexikon Chemie

Kohlensäure

H2CO3: Chemische Verbindung, die in kleinen Mengen beim Auflösen von Kohlenstoffdioxid in Wasser entsteht:

\(\ce{CO2 +H2O <=> H2CO3}\)

\(\ce{H2CO3 + H2O <=> H3O+ + HCO3-}\)

\(\ce{HCO3- + H2O <=>H3O^+ +CO3^2-}\)

Das Gleichgewicht der ersten Reaktion liegt sehr weit auf der linken Seite. Da demnach aus Kohlenstoffdioxid- und Wassermolekülen nur sehr wenige Kohlensäuremoleküle entstehen (über 99 % der Kohlenstoffdioxidmoleküle sind nur physikalisch gelöst), erscheint die Stärke der Kohlensäure gering. Als zweiprotonige (zweibasige, zweiwertige) Säure bildet sie zwei Reihen von Salzen, die Hydrogencarbonate der Formel \(\ce M^I \ce{HCO_3} \) und die Carbonate der Formel \(\ce M^I_2 \ce {CO_3}\). Alle Hydrogencarbonate bis auf das Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3, sind leichter wasserlöslich als die jeweiligen Carbonate. Von diesen lösen sich nur die Alkalicarbonate, z. B. das Kaliumcarbonat, K2CO3, leicht, alle übrigen schwer in Wasser.
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