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Lexikon Chemie

Kalk

[zu lat. calx »Kalkstein«] (Calciumcarbonat), CaCO3: Häufigste Verbindung des Calciums, Hauptbestandteil von Kalkstein, Kreide und Marmor. Kalk ist nahezu wasserunlöslich und scheidet sich beim Erhitzen der Lösung ab (Kesselstein). Bei hoher Temperatur (Brennen) geht fester Kalk unter Kohlenstoffdioxidabgabe in gebrannten Kalk (Calciumoxid, veraltet: Branntkalk, Ätzkalk), CaO, über:

CaCO3 → CaO + CO2

Durch Zugabe von Wasser entsteht daraus gelöschter Kalk (Calciumhydroxid, veraltet: Löschkalk) Ca(OH)2: CaO + H2O → Ca(OH)2

Ca(OH)2 löst sich mäßig gut in Wasser (bei 20 °C 1,3 g in 1 l Wasser), die Lösung heißt Kalkwasser. Eine Suspension von Calciumhydroxid in Kalkwasser wird Kalkmilch genannt. Calciumhydroxid wird hauptsächlich zur Herstellung von Kalkmörtel verwendet.

Verwendung: Als Düngemittel; in der Bauindustrie; bei der Herstellung von Glas und Keramik; in Zahnpasta.

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