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Lexikon Chemie

Isotope

[griech. topos »Platz« (im Periodensystem)]: Verschiedene Atomsorten eines Elements. Isotope sind also Nuklide mit gleicher Ordnungszahl (Protonenzahl, Kernladungszahl), aber verschiedener Neutronenzahl und somit auch verschiedener Massenzahl. Da die Isotope in der Anzahl von Protonen und damit auch von Elektronen übereinstimmen, verhalten sie sich chemisch gleich und gehören zum selben chemischen Element. Sie sind deshalb im Periodensystem der Elemente an der gleichen Stelle einzuordnen. Vom Element Chlor existieren z. B. zwei in der Natur auftretende Isotope, deren Kerne sich folgendermaßen zusammensetzen:

\(\ce{^35_17Cl}\): 17 Protonen und 18 Neutronen (35 Nukleonen);

\(\ce{^37_17Cl}\): 17 Protonen und 20 Neutronen (37 Nukleonen).

Mit Ausnahme der 20 Reinelemente kommen alle Elemente als natürliche Isotopengemische vor (Mischelemente). Das Mischungsverhältnis der Isotope eines Elements ist überall auf der Erde gleich.

Chlor besteht z. B. aus einem Gemisch von 75,53 % 35Cl und 24,47 % 37Cl. Daraus kann man die mittlere relative Atommasse von Chlor berechnen:

(75,53 · 34,96 + 24,47 · 36,96) / 100 = 35,45

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