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Lexikon Chemie

Extraktion

[zu lat. extractum »herausgezogen «]: Herauslösen einzelner Stoffe aus einem flüssigen oder festen Gemenge, dem Extraktionsgut, mithilfe geeigneter Lösungsmittel (Extraktionsmittel). Der herausgelöste (extrahierte) Stoff heißt Extrakt oder Auszug. Die Diffusion des Stoffes vom Extraktionsgut in das Lösungsmittel erfolgt umso schneller, je größer der Konzentrationsunterschied zwischen beiden ist. Das einfachste Extraktionsverfahren besteht darin, Extraktionsmittel und Extraktionsgut in einem dicht verschlossenen Gefäß wiederholt auszuschütteln. Dabei geht jedes Mal ein Teil des zu extrahierenden Stoffes in das Lösungsmittel über. Dieses Verfahren wird bei Fest-flüssig-Extraktionen Auslaugen oder Mazeration, bei Flüssig-flüssig-Extraktionen Ausschütteln genannt. Beim Ausschütteln kommt oft ein Scheidetrichter zum Einsatz.
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