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Lexikon Chemie

Emulsion

[zu lat. emulgere, emulsum »abmelken « (in Bezug auf Milch, die eine Emulsion ist)]: Ein disperses System, bei dem Flüssigkeitströpfchen in einer anderen, mit der ersten nur begrenzt mischbaren Flüssigkeit sehr fein verteilt (dispergiert) sind. Beispiele sind Milch, Mayonnaise, Latex oder Kosmetika. Flüssige grobdisperse Emulsion mit dispersen Tröpfchen größer als 100 nm entmischen sich mit der Zeit von selbst, und zwar umso schneller, je größer die dispergierten Tropfen sind. Die Stabilität (Beständigkeit) einer grobdispersen Emulsion kann durch den Zusatz kleiner Mengen sog. Emulgatoren oder Stabilisatoren verbessert werden. Diese setzen die Grenzflächenspannung zwischen den Flüssigkeiten herab und erleichtern damit die Tröpfchenbildung. Eine der wichtigsten grobdispersen Emulsion ist die Milch, in der Fetttröpfchen in einer wässrigen Lösung verschiedener organischer und anorganischer Stoffe verteilt sind. Eiweißstoffe dienen hier als Emulgator. Haben die Tröpfchen einen Durchmesser zwischen 1 und 100 nm, so handelt es sich um eine kolloidale Emulsion. Beispiele hierfür sind Mayonnaise, Margarine und Lebertran.
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