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Lexikon Chemie

Elektrolyt

Stoff, dessen wässrige Lösungen oder Schmelzen frei bewegliche Ionen enthalten. Diese wandern beim Anlegen einer elektrischen Spannung in Richtung der Elektroden. Abhängig vom Dissoziationsgrad unterscheidet man starke und schwache Elektrolyte. Zu den starken Elektrolyten gehören alle starken Basen (z. B. Natronlauge, NaOH, Kalilauge, KOH, und Bariumhydroxid, Ba(OH)2) und Säuren (z. B. Salzsäure, HCl, Salpetersäure, HNO3 und Schwefelsäure, H2SO4), da sie in verdünnter wässriger Lösung vollständig dissoziieren, sowie alle Salze. Auch die schwer löslichen Salze wie Bariumsulfat BaSO4 und Silberchlorid, AgCl, sind starke Elektrolyte, denn der kleine Teil, der in Lösung geht, ist vollständig dissoziiert. Schwache Elektrolyte dissoziieren in wässriger Lösung nur teilweise, sodass ein Teil der Substanz in Form von »ganzen« (undissoziierten) Molekülen vorliegt. Hierzu gehören schwache Basen wie Ammoniak, NH3, Hydrazin, H2N–NH2, und Anilin, C6H5–NH2, sowie schwache Säuren wie Kohlensäure, H2CO3, Borsäure, H3BO3, und Essigsäure, CH3COOH.
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