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Lexikon Chemie

Diamant

[zu griech. adamas »Unbezwingbares«]: Eine Modifikation des Kohlenstoffs. Im Diamant bilden die Kohlenstoffatome ein regelmäßiges dreidimensionales Atomgitter, in dem jedes Kohlenstoffatom tetraedrisch mit vier weiteren Kohlenstoffatomen verbunden ist. Diamant ist der härteste Stoff und wird deshalb als Schneid-, Schleif- und Bohrmaterial verwendet. In reinem Zustand ist Diamant farblos und stark lichtbrechend. Besonders gut kommt diese Lichtbrechung in geschliffenen Diamant, den Brillanten, zur Geltung. Im Gegensatz zum Grafit ist Diamant ein Nichtleiter, da er keine freien Elektronen hat. Er ist bei Normaltemperatur sehr reaktionsträge, wird jedoch bei höheren Temperaturen von Oxidationsmitteln angegriffen. Oberhalb 800 °C verbrennt Diamant an der Luft zu Kohlenstoffdioxid. Unter Luftabschluss geht Diamant beim Erhitzen auf über 1500 °C in Grafit über. Die Umwandlung von Grafit in Diamant ist bei Temperaturen von ca. 2400 °C und Drücken über 10 GPa unter Verwendung von Katalysatoren (z. B. Chrom oder Mangan) möglich.
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