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Lexikon Chemie

Destillation

[zu lat. destillare »herabtropfen«]: Ein Verfahren zur Trennung von Substanzgemischen, v. a. von Flüssigkeitsgemischen. Bei einer Destillation wird eine Flüssigkeit (meist durch Erhitzen) zum Sieden gebracht, die entstehenden Dämpfe werden durch Kühlen wieder verflüssigt (kondensiert) und dieses Kondensat in einer Vorlage aufgefangen. Der durch Kondensieren erhaltene Anteil wird Destillat, der nicht verdampfende Anteil Destillationsrückstand genannt. Bei der einfachen Destillation ist jedoch keine vollständige Trennung möglich, denn mit der niedrigersiedenden Substanz geht stets auch die höhersiedende in einer ihrem Dampfdruck entsprechenden Menge in das Destillat über. Auf diese Weise lassen sich also nur Destillate bestimmter Siedebereiche erzielen, in denen zuerst die niedersiedenden, später die höhersiedenden Bestandteile mehr oder weniger angereichert sind (fraktionierte Destillation).
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