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Lexikon Chemie

Chrom

[von griech. chroma »Farbe«]: Chemisches Element der VI. Nebengruppe, Zeichen Cr, OZ 24, relative Atommasse 51,99, Mischelement.

Physikalische Eigenschaften: Silberglänzendes, zähes Metall, Dichte 7,18 g/cm³, Fp. 1907 °C, Sp. 2671 °C.

Chemische Eigenschaften: Chrom ist bei normalen Temperaturen beständig gegen Luft und Wasser, mit oxidierenden Säuren bildet es eine sehr widerstandsfähige Oxidhaut.

Herstellung: Durch Reduktion von Chromit, FeCr2O4, mit Kohle in Form der Legierung Ferrochrom oder nach Überführung des Chromit in Chrom(III)-Oxid durch Reduktion mit Aluminium. In seinen Verbindungen tritt Chrom in den Oxidationsstufen +2 bis +6 auf, die beständigsten sind +3 und +6.

Verwendung: Als Legierungsbestandteil und als Oberflächenschutz, wobei bis 500 µm dicke Chromschichten auf Stahl galvanisch aufgetragen werden (Hartverchromung) bzw. 0,3 mm auf eine vor Korrosion schützende Nickelzwischenschicht (Dekorverchromung).

Verbindungen: Die meisten Chromverbindungen sind intensiv gefärbt. Viele Chromverbindungen, v. a. die Chrom(VI)-Verbindungen (Chromate), sind sehr giftig. Das wenig lösliche, grüne Chrom(III)-Oxid, Cr2O3, dient als Farbpigment (Chromoxidgrün) in Malerfarben. Das wasserlösliche, rotviolette Kaliumchromsulfat, KCr(SO4)2 • H2O (Alaun), findet in der Gerberei Verwendung.

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