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Lexikon Chemie

Aggregatzustände

Aggregatzustände (Zustandsformen): Bezeichnung für die drei Erscheinungsformen (fest, flüssig, gasförmig), in denen ein Stoff vorliegen kann. Die wichtigsten Kennzeichen der drei A. sind:

  • Ein fester Körper besitzt ein bestimmtes Volumen und eine bestimmte Form. Er kann kristallin oder amorph sein.
  • Eine Flüssigkeit besitzt ein bestimmtes Volumen, aber keine bestimmte Form, sie nimmt vielmehr stets die Form des Gefäßes an, in dem sie sich befindet, und bildet dabei eine Oberfläche.
  • Ein Gas hat weder ein bestimmtes Volumen noch eine bestimmte Form. Es nimmt jeden ihm zur Verfügung stehenden Raum ein und bildet dabei keine Oberfläche.

Erhitzt und komprimiert man ein System, in dem die flüssige und gasförmige Phase nebeneinander vorliegen, bis zum kritischen Druck bzw. zur kritischen Temperatur, so wird der kritische Zustand erreicht, bei dem beide Phasen nicht mehr unterscheidbar sind. Oberhalb dieses kritischen Punktes liegt nur noch eine Phase vor (überkritische Phase). Für Wasser beispielsweise liegt der kritische Druck bei 2,21 · 107 Pa, die kritische Temperatur bei 647,30 K.

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