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Lexikon Biologie

Winterschlaf

Winterschlaf: schlafähnlicher, meist etwa 5–6 Monate dauernder Zustand, der bei manchen Säugetieren v. a. der gemäßigten Klimazonen und der Gebirge in der kalten Jahreszeit auftritt. Der Winterschlaf wird hormonell gesteuert, der Stoffwechsel und damit die Wärmeproduktion werden dabei stark  eingeschränkt. Dementsprechend sind Atmung und Kreislauftätigkeit sehr verlangsamt, die Körpertemperatur sinkt bis nahe 0 °C ab. Äußere Faktoren, die die hormonelle Umstellung einleiten, sind abnehmende Umgebungstemperatur, Tageslichtdauer und Nahrungsangebot. So setzt ab einer bestimmten Außentemperatur (sog. kritische Temperatur) die Wärmeregulation des Winterschläfers aus, sodass seine Körpertemperatur abfällt. Außerdem scheint dem Winterschlaf ein endogener Rhythmus zugrunde zu liegen, der durch den Hypothalamus gesteuert wird. Viele Tiere leben während dieser Zeit nur von ihrem Körperfett (z. B. Igel). Andere (z. B. der Hamster) legen sich Nahrungsvorräte an, von denen sie  während des Winters von Zeit zu Zeit zehren. Dachs, Bär und Eichhörnchen halten nur eine Winterruhe, wobei sie die kältesten Zeiten zwar verschlafen, ihre Körpertemperatur in dieser Zeit aber nicht absinkt. Sie wachen häufig auf. Die Bärin wirft während dieser Zeit sogar ihre Jungen. Wechselwarme Tiere  (Kriechtiere, Lurche, Schnecken u. a.) ziehen sich bei Einbruch des Winters in Schlupfwinkel zurück und fallen in Kältestarre
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