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Lexikon Biologie

Wachstum

Wachstum ist die irreversible Massen- und Volumenzunahme einer Zelle oder eines Organismus bis zu einer genetisch festgelegten Endgröße. Wachstum beruht auf dem Aufbau körpereigener Substanz und ist daher eine Grundeigenschaft des Lebens, also gekoppelt an Stoffwechsel- und  Differenzierungsvorgänge; es wird (zumindest bei mehrzelligen Organismen) hormonell gesteuert. Das Wachstum und die Wachstumsintensität sind abhängig von äußeren (v. a. Ernährung, Temperatur, bei Pflanzen auch Licht) und inneren Faktoren (z. B. Zellteilungsaktivität, Kern-Plasma-Relation).  Einzellige Lebewesen hören bei einer bestimmten Kern-Plasma- Relation auf zu wachsen. Bei mehrzelligen Tieren und beim Menschen beruht das Wachstum (v. a. Zunahme der Körperlänge bzw. -höhe) auf Zellvermehrung und ist zeitlich begrenzt; bei Pflanzen dagegen hält das Wachstum die gesamte Lebensdauer über an, bewirkt durch ständig teilungsfähige, undifferenzierte (embryonale) Zellen; im Unterschied zu den Tieren beruht das Wachstum der Pflanzen jedoch weniger auf Zellvermehrung, sondern überwiegend auf einer starken Streckung der Zellen (Streckungswachstum), die durch Volumenvergrößerung (Wasseraufnahme und  Vakuolenbildung) und Zellwanddehnung zustande kommt.
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