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Lexikon Biologie

Trieb

Trieb: in der Verhaltensforschung und Psychologie die Bereitschaft, eine bestimmte Handlung (insbesondere ein Instinktverhalten) ablaufen zu lassen. Die innere Erregung dafür wird nach den Vorstellungen der modernen Verhaltenslehre fortlaufend zentralnervös produziert und staut sich auf (Triebstau). Bei starkem Triebstau reicht schon ein  schwacher spezifischer Reiz (Schlüsselreiz) aus, der die innere Sperre über einen angeborenen Auslösemechanismus beseitigt, um die Handlung ablaufen zu lassen  (Triebbefriedigung). Bleibt der Reiz aus, wird die angestaute Erregung in einer Leerlaufhandlung aufgebraucht. Erfolgt eine Instinkthandlung mehrmals hintereinander, kann sie  schließlich auch durch sehr starke Reize nicht mehr ausgelöst werden.
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