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Lexikon Biologie

Tracheen

Tracheen: meist röhrenförmige, bei Stummel- und Gliederfüßern (den Tracheaten, dazu gehören z.B. die Insekten) vorkommende Einstülpungen der Körperhaut nach innen, zwischen die Organe. Sie dienen der  Verteilung der Atemluft und sind daher stets luftgefüllt. Tracheen verzweigen sich im Körperinnern stark und stehen meist untereinander in Verbindung. Dickere Röhren sind durch feine  Chitinfäden spiralig verstärkt. Die feineren Verzweigungen enden schließlich in sehr dünnen Tracheenkapillaren (Tracheolen), in denen der Gasaustausch mit dem Gewebe bis hin zu den einzelnen Körperzellen erfolgt. Die Auskleidung der Tracheen besteht aus Chitin und gehört zur Cuticula; deshalb wird sie mit Ausnahme der sehr dünnen Tracheolenauskleidung bei jeder Häutung mitgehäutet. Mit der Außenluft stehen die Tracheen über die Atemöffnungen (Stigmen) in Verbindung. Diese tragen oft komplizierte Verschlussmechanismen gegen das  Eindringen von Fremdkörpern.
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