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Lexikon Biologie

Synapsen

Synapsen sind die Kontaktstelle zwischen zwei Nervenzellen bzw. zwischen Sinneszellen und Nervenzellen oder zwischen Nervenzellen und einem Erfolgsorgan (Drüsenzelle, Muskelfaser). Die Synapse besteht aus Präsynapse und Postsynapse, dazwischen befindet sich der synaptische Spalt. Bei der (häufigeren) chemischen Synapse erfolgt die Erregungsübertragung mithilfe von Transmittern. Die Präsynapse wird durch ein ankommendes Aktionspotenzial depolarisiert, was – nach Einströmen extrazellulärer Ca2+-Ionen – eine Freisetzung der Transmittersubstanz (z.B. Acetylcholin) in  den synaptischen Spalt bewirkt. Im synaptischen Spalt wird der Transmitter wieder inaktiviert, im vorliegenden Fall spaltet das Enzym Acetylcholinesterase Acetylcholin in Cholin und  Essigsäure (Acetat). Die  Ionenkanäle schließen sich wieder, eine Dauererregung wird verhindert.

Die Erregungsübertragung kann durch an verschiedenen Stellen angreifende Synapsengifte unterbrochen  werden, z. B. durch Muscarin, das Bakteriengift Botulin, das Insektizid E 605 oder das Pfeilgift Curare.

Synapsen - Abbildung 1

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