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Lexikon Biologie

Spurenelemente

Spurenelemente sind lebenswichtige chemische Elemente, die Pflanzen, Tiere und der Mensch nur in geringen Spuren benötigen.

Bei Pflanzen sind dies z. B. die Schwermetalle und Eisen, Mangan, Kupfer, Molybdän und Zink sowie Chlor und Bor. Einige Spurenelemente werden im Organismus zur Enzymbildung benötigt. Bei Mangel treten Krankheiten auf, z. B. bei Manganmangel die Dörrfleckenkrankheit des Getreides, bei Bormangel die  Herzfäule der Rüben. Bei extremem Kupfermangel unterbleibt die Ähren- oder Rispenbildung des Getreides.

Der Mensch benötigt als Spurenelemente v. a. Eisen, Kupfer, Zink, Kobalt, Mangan, Molybdän, Iod, Fluor und Selen. Sie machen nur etwa 1 % der anorganischen Körpersubstanz aus. Eisen ist das Zentralatom des Porphyrinsystems im Hämoglobin und der Atmungsfermente in den Mitochondrien. Der Eisengehalt des  Körpers beträgt 4 bis 5 g. – Kobalt ist in das Vitamin B12 eingebaut (Vitamine), das die perniziöse Anämie verhindert. Auch Kupfer spielt bei der Blutbildung eine Rolle.

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