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Lexikon Biologie

Skelett

Skelett bezeichnet ein äußeres oder inneres Stützsystem, das dem tierischen Körper Form und Halt gibt und den bewegenden Muskeln Ansatzstellen bietet.

Ein Außenskelett (Exoskelett) aus Chitin (Chitinskelett) kommt bei den Gliederfüßern (v.a. Insekten, Krebse, Spinnentiere) vor. Es besteht aus einzelnen röhren- oder plattenförmigen Teilen, die durch dünne  Gelenkhäute miteinander verbunden sind. Von innen setzen Muskeln an diesen Skelettteilen an und bewegen sie. Die Teile des Außenskeletts sind starr und können nicht mitwachsen. Deshalb wird beim Wachstum unter dem alten Chitinskelett ein neues, noch weiches aufgebaut. Das alte, verfestigte wird vollständig abgestreift (Häutung).

Ein Innenskelett (Endoskelett) besitzen alle Wirbeltiere. Es besteht stets aus zahlreichen Teilen, die meist durch Gelenke miteinander verbunden sind. Bei den Knorpelfischen  (Haie, Rochen) ist das Skelett noch knorpelig, bei den übrigen Wirbeltieren dagegen ist es knöchern.

Das Skelett des Menschen wird in Schädel-, Rumpf- und Gliedmaßenskelett eingeteilt. Die Knochen des Schädelskeletts sind beim Erwachsenen durch Nähte fest miteinander verbunden. Hauptstütze des Rumpfskeletts ist die Wirbelsäule. Am Kreuzbein liegt ihr das Becken an und bildet den Beckengürtel, der vom Skelett der Beine getragen  wird. Im Brustbereich sitzen an der Wirbelsäule 12 Paar Rippen, die mit dem Brustbein den Brustkorb (Brust) auf bauen. Das Skelett der beiden Arme wird mithilfe des Schultergürtels (Schulterblätter, Schlüsselbeine) am Rumpfskelett befestigt.

Skelett - Abbildung 1
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