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Lexikon Biologie

Placenta

Placenta (Mutterkuchen): Die Embryonen der höheren Säugetiere einschließlich des Menschen (Placentatiere) werden in der Gebärmutter über eine Placenta ernährt. Diese stellt ein gefäßreiches embryonales Gewebe aus der engeren Verbindung der Zottenhaut (Chorion) des Embryos mit der Gebärmutterschleimhaut dar. Zwischen mütterlichem und  kindlichem Blut findet hier ein Stoffaustausch statt. Mütterliches und kindliches Blut bleiben dabei stets durch Membranen getrennt.

Die Placenta ist auch Bildungsstätte von Hormonen, indem sie Choriongonadotropin bildet sowie (beim Menschen etwa vom 4. Monat ab) die Produktion der Follikelhormone (Estrogene)  und des Gelbkörperhormons Progesteron übernimmt. Diese Hormone regeln u. a. das Uteruswachstum, die Milchbildungsbereitschaft der Milchdrüsen und gegen  Ende der Schwangerschaft mittelbar die Auslösung der Wehentätigkeit.

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