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Lexikon Biologie

Nahrungskette

Nahrungskette: durch Nahrungsbeziehungen voneinander abhängige Reihe verschiedener Organismen. Im Gegensatz zu grünen Pflanzen sind Tiere nicht in der Lage, aus  anorganischen Stoffen und Sonnenenergie organische Verbindungen (wie Kohlenhydrate; Fotosynthese) zur Deckung ihres Energie- und Baustoffbedarfs aufzubauen. Daher bilden die grünen Pflanzen als Produzenten das erste Glied der Nahrungskette. Im Wasser wird die pflanzliche Grundlage vorwiegend von grünen Algen gebildet, während auf  dem Land die höheren Pflanzen vorherrschen. Die folgenden Glieder der Nahrungskette sind die verschiedenen Tiere, die auch als Konsumenten bezeichnet werden: die Pflanzenfresser und als nächstes Glied die Fleischfresser (Räuber). Zwischen den Pflanzen- und Fleischfressern stehen die Allesfresser. Zu ihnen zählt auch der Mensch. Den Schluss der Nahrungskette bilden die abbauenden Organismen (Reduzenten, Destruenten); das sind Bakterien, Pilze und viele bodenbewohnende Tiere, die sich von toter  organischer Substanz ernähren, d. h. von dem, was von den oben genannten Gliedern der Nahrungskette ausgeschieden wird bzw. übrig bleibt. Sie leben im Humus und produzieren  anorganische Substanz, wie sie die Pflanze wiederum zum Leben benötigt. Bakterien und Pilze sind wichtig für die Mineralisation. Da ein Großteil der Nahrung in der Nahrungskette zur Energiegewinnung umgesetzt wird, nimmt das Gewicht eines Lebewesens nach grober Schätzung nur um ein Zehntel des Gewichtes der aufgenommenen Nahrungsmenge zu. Daraus folgt, dass der Mensch,  wenn er z. B. 10 kg Hechtfleisch verzehrt, nur um 1 kg zunimmt. Damit der Hecht diese 10 kg produzieren kann, muss er 100 kg Karpfen fressen; die Karpfen benötigen dann 1000 kg Algen, um entsprechend an Gewicht zuzunehmen.

Nahrungskette - Abbildung 1

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