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Lexikon Biologie

Magen

Magen (Ventriculus) ist ein erweiterter, meist muskulöser Abschnitt des Verdauungskanals, der an die Speiseröhre anschließt und in dem die Proteinverdauung mit Salzsäure und Verdauungsenzymen erfolgt. Erweiterungen, in denen Nahrung nur gespeichert, durch Speichel enzymatisch aufbereitet oder mechanisch zerkleinert wird, werden als  Vormägen bezeichnet, wenn der Mitteldarm die Aufgaben des Magens übernimmt (bei Insekten) oder ein eigentlicher Magen noch folgt.

Der Magen des Menschen ist C-förmig, 20 cm lang und fasst rund 1,5 Liter. Die Speiseröhre mündet etwas unterhalb der höchsten Stelle des Magens ein. Dadurch entsteht eine lufterfüllte Kuppel (Magenblase). Der Magenausgang ist in Form eines Ringmuskels, dem Pförtner (Pylorus), angelegt und führt in den Zwölffingerdarm. Innen ist der Magen faltig und von der Magenschleimhaut ausgekleidet. Diese produziert den Magensaft, eine wasserklare und saure (pH-Wert 0,8–1,5) Flüssigkeit. Damit sich die  Magenschleimhaut nicht selbst verdaut, geben Drüsen einen im Magensaft unlöslichen Schleim ab, der die Magenschleimhaut überzieht. Täglich produziert der Magen etwa 1–7 l  Magensaft.

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