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Lexikon Biologie

Lunge

Lunge: das paarige Atmungsorgan der Lurche, Reptilien, Vögel und Säuger. Die Atemluft wird der Lunge durch die Luftröhre und weiter durch die Bronchien zugeführt. Säugetiere und Mensch haben sehr deutlich gekammerte Lungen. Beim Menschen  sind sie kegelförmig und füllen fast den gesamten Brustraum aus. Die linke Lunge ist in 2, die rechte in 3 Lungenlappen (Lobi) unterteilt. Bei einigen Reptilien, besonders aber bei  vielen Säugetieren und beim Menschen ist die Lunge in viele Lungenläppchen (Lobuli; ca. 1–1,5 cm im Durchmesser) mit traubig angeordneten Lungenbläschen (Alveolen) aufgegliedert. Die rund 300 bis 450 Mio. Lungenbläschen beider Lungen haben jeweils einen Durchmesser von ca. 0,2 mm. Ihre Gesamtoberfläche beträgt etwa 80–120 m2. Sie sind  von einem stark verzweigten Kapillarnetz umgeben, das eine Fläche von rund 300 m2 bedeckt. Aus den Lungenbläschen tritt Sauerstoff aufgrund seines höheren Partialdrucks durch die  Kapillarwand ins Blut und wird dort an Hämoglobin gebunden, während gleichzeitig Kohlenstoffdioxid aus dem gleichen Grund vom Blut in die Alveolen abgegeben wird. Dieser  Gasaustausch wird als äußere Atmung bezeichnet.
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