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Lexikon Biologie

Komplexaugen

Komplexaugen ( = Facettenaugen): bei Krebsen und Insekten vorkommende Sehorgane. Komplexaugen bestehen aus zahlreichen keilförmigen Einzelaugen, den Ommatidien, von denen 700 (Laufkäfer) bis 10 000 (Libellen) zu einem Facettenauge zusammengefasst sind. Jedes Ommatidium besitzt außen eine Cornealinse, die von der Cuticula gebildet  wird. Darunter liegt der Kristallkegel, der von vier Zellen abgeschieden wird. Er wirkt lichtsammelnd. Unter der Linse befinden sich 8–9 lang gestreckte Sehzellen. Sie sind strahlenförmig um die optische Achse angeordnet. Ihre der Achse zugewandte Seite trägt einen feinen, lichtempfindlichen Stäbchensaum. Die einzelnen Stäbchensäume bilden  zusammen das Rhabdomer. Die Lichtstrahlen werden von Linse und Kegel auf das Rhabdomer gelenkt.
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