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Lexikon Biologie

Keimblätter

Keimblätter: sich im Verlaufe der Keimesentwicklung am Becherkeim (Gastrula) bildende Schichten noch wenig differenzierter Zellen.

Aus dem äußeren Keimblatt  (Ektoderm) entwickeln sich später in der Hauptsache Oberhaut (Epidermis) mit Hautdrüsen und Hornbildungen (Nägel, Krallen, Haare, Schuppen, Gehörn), Augenlinse, Zahnschmelz, Nervensystem mit Sinneszellen, Irismuskulatur, Nebennierenmark und das Epithel des Vorder- und Enddarms.

Das innere Keimblatt (Entoderm) bildet die Auskleidung (Epithel) des Mitteldarms (Magen, Zwölffingerdarm, Dünndarm) und seiner Anhangsdrüsen (Speicheldrüsen, Bauchspeicheldrüse und Leber), der Schilddrüse, der Epithelkörperchen, des Thymus, des Atemapparats und der Harnblase.

Zwischen Ekto- und Entoderm entsteht als mittleres Keimblatt das Mesoderm. Es fehlt bei einigen Tieren (z. B. Hohltiere, Plattwürmer) oder ist als bindegewebiges Füllgewebe (Mesenchym) ausgebildet (Plattwürmer, Schlauchwürmer). Aus dem Mesoderm entwickeln sich u. a. Binde- und Stützgewebe, Skelett-, Darm- und Herzmuskulatur, Blutgefäße, Blut- und Lymphzellen, Nephridien, Nieren, Ei- und Samenleiter.

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