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Lexikon Biologie

Geburt

Geburt: die Ausstoßung der Leibesfrucht aus der Gebärmutter. Junge Säugetiere verlassen den mütterlichen Körper bei der Geburt in noch embryonalem Zustand (Beuteltiere) oder erst, nachdem sie sich so weit entwickelt haben, dass sie auch außerhalb lebensfähig sind (Säugetiere mit Placenta). Sie können dann noch nackt, blind  und hilflos sein (Nesthocker wie z. B. Raubtiere, Mäuse) oder bewegungsfähig, behaart und sehend (Nestflüchter wie z. B. Huftiere, Feldhase).

Beim Menschen beginnt die Geburt entweder mit Wehen oder mit dem Blasensprung. In der Eröffnungsperiode wird das Gewebe des Geburtskanals vom Muttermund bis zur Scheide gedehnt und gelockert, der Muttermund öffnet sich innerhalb von 4 bis 10 Stunden vollständig, d. h. bis zu einem Durchmesser von etwa 10 cm. Die Wehen, die  bisher nur in größeren Abständen auftraten, werden jetzt stärker und wiederholen sich während der nun folgenden Austreibungsperiode, die etwa eine halbe bis zwei Stunden  dauert, im Abstand von 5 bis 2 Minuten. Bei der normalen Geburt wird zuerst der Kopf des Kindes, mit dem Hinterkopf nach vorne zum Schamberg der Mutter  gerichtet, geboren. Der Kopf des Kindes hat durch die Schädelknochen den im Vergleich zum übrigen Körper größten, kaum verformbaren Durchmesser; deshalb geht nach der Geburt des Kopfes die Geburt der Schultern und des restlichen Körpers i. A. leichter vonstatten. Nach der Geburt des Kindes wird die Nabelschnur abgebunden und durchtrennt. Das Ausstoßen des Mutterkuchens (Placenta) mit den Resten der Nabelschnur (Nachgeburt) erfolgt etwas später als die Geburt des Kindes.

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