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Lexikon Biologie

Cytoplasma

Cytoplasma (Zellplasma). Die lebendeSubstanz in den Zellen von Tier, Mensch und Pflanze ist das Protoplasma (Plasma). Es setzt sich aus Karyoplasma und Cytoplasma zusammen.
Im Lichtmikroskop erkennt man bei einer Amöbe zwei optisch verschiedene Cytoplasmaschichten: das äußere, klare und zähflüssige Ektoplasma (Außenplasma) sowie das innere, körnige Endoplasma (Innenplasma) mit Strömungsbewegungen. Durch elektronenmikroskopische und physikalisch-chemische Untersuchungen ist bekannt, dass das Grundplasma (Hyaloplasma; im Lichtmikroskop ohne erkennbare Strukturen), das v. a. Wasser, Proteine, Aminosäuren, Glucose, Salze und Enzyme enthält, noch submikroskopische Bestandteile aufweist. Es sind Mikrofibrillen und röhrenartige Mikrotubuli (Cytoskelett), die an Bewegungsvorgängen im Plasma beteiligt sind. Nach außen ist das Cytoplasma der Zelle durch die Cytoplasmamembran (Zellmembran, Plasmalemma) abgegrenzt (Dicke etwa 7,5–10 nm). Diese Elementarmembran (Membran) besteht aus 2 monomolekularen  Lipoproteidschichten. Wie das Cytoplasma selbst sind auch alle in ihm eingeschlossenen Zellorganellen durch solche Membranen abgegrenzt, deren Grundaufbau weitgehend ähnlich ist. Alle Membranen sind semipermeabel. Sie sollen den Stoffaustausch zwischen den verschiedenen Reaktionsräumen  (Kompartimente) im Cytoplasma einschränken. Der  Transport durch eine solche biologische Membran erfolgt dabei entweder passiv (durch Osmose) oder aktiv mit spezifischen, membrangebundenen Transportproteinen (Carrier), wodurch bestimmte Substanzen auch gegen ein chemisches Konzentrationsgefälle transportiert werden können. Zusätzlich besitzt die Zellmembran Rezeptoren für Antikörper, Hormone u. a. Moleküle; bei Prokaryoten ist in ihr die Atmungskette lokalisiert.

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