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Lexikon Biologie

Blutzucker

Blutzucker: der im Blut gelöste Traubenzucker, dessen Konzentration durch einen komplizierten hormonellen Regelmechanismus konstant gehalten wird. Blutzuckersteigernd durch Abbau des Glykogens zu Traubenzucker wirken die Hormone Glucagon der α-Zellen der Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse und das Adrenalin des  Nebennierenmarks. Blutzuckersenkend durch Aufbau des Glykogens aus Glucose wirkt das Insulin, das als Gegenspieler des Glucagons in den β-Zellen der Langerhans-Inseln  produziert wird.

Der Blutzuckerspiegel liegt im nüchternen Zustand bei 70–100 mg/dl, d. h. , 100 ml Blut enthalten 70–100 mg Traubenzucker. Wird dieser Wert überschritten (Hyperglykämie), liegt  Zuckerkrankheit vor.

Wird der normale Blutzuckerwert unterschritten, spricht man von Unterzuckerung (Hypoglykämie), die z. B. durch zu hohe Insulingaben hervorgerufen werden kann. Sinkt der  Blutzuckerspiegel unter 40 mg/dl, kommt es nach Kopfschmerzen, Schwächegefühl, Abnahme der Konzentrationsfähigkeit, Schläfrigkeit und Sehstörungen über Zittern, Heißhunger  und Schwitzen schließlich zu Krämpfen und Bewusstlosigkeit. Dieser Prozess kann speziell bei Diabetikern in wenigen Minuten vor sich gehen und darf nicht verwechselt werden mit  dem diabetischen Koma infolge Insulinmangels, das sich viel langsamer entwickelt.

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