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Lexikon Biologie

Autoimmunkrankheiten

Autoimmunkrankheiten: Erkrankungen, die durch immunologische Reaktionen gegenüber Proteinen oder Zellantigenen des eigenen Körpers bedingt sind. Körpereigene Substanzen eines Individuums werden als »fremd« empfunden und lösen die Bildung von Antikörpern gegen »sich« selbst und damit eine Antigen-Antikörper-Reaktion im eigenen Organismus aus. Diese Vorgänge werden für viele Krankheitsbilder ungeklärter Ursache verantwortlich gemacht. Gesichert erscheint der Zusammenhang z. B. bei bestimmten Formen der Blutarmut (Anämie), bei Nebennierenerkrankungen und bei der Schmetterlingsflechte sowie bei der rheumatoiden Arthritis. Die Behandlung umfasst die Behebung der Funktionsstörungen an  Organen, die Gabe entzündungshemmender Mittel und die Unterdrückung des Immunsystems durch Hormone der Nebennierenrinde.

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