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Lexikon Biologie

Adrenalin

Adrenalin (Epinephrin, Suprarenin, Vasotonin) ist ein Hormon, das im Nebennierenmark und an den Nervenendigungen des Sympathikus von Wirbeltieren und einigen Wirbellosen gebildet wird. Adrenalin mobilisiert den Stoffwechsel in Gefahren- und Stresssituationen. Es steigert den Blutzuckerspiegel, die Durchblutung der Bewegungsmuskulatur und der Herzkranzgefäße sowie die Leistung des Herzens (Erhöhung von Blutdruck, Herzfrequenz, Herzminutenvolumen). Es hemmt dagegen die Darmperistaltik und wirkt verengend auf die Kapillaren der  Haut und der Muskulatur der Bronchien (Asthma auslösend!).  Adrenalin kann aufgrund seiner hydrophilen Molekülstruktur die Membran der Zielzelle nicht passieren. Das Hormon wird außerhalb der Zielzelle von einem Rezeptormolekül  gebunden, das bis ins Innere der Zelle reicht und dort eine Signalkette auslösen kann. An deren Ende steht die Antwort der Zelle auf die Bindung des Hormonmoleküls.
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